Spürhunde sollen IKEA-Anschlag aufklären

Fünf Spürhunde unterstützen für voraussichtlich drei Tage die Ermittler des LKA Sachsen bei der Suche nach Hinweisen und Spuren zum Sprengstoffanschlag bei IKEA Dresden. +++

Durch Zeugen wurde im Zusammenhang mit der Explosion in der Musterküchenausstellung ein Mann beschrieben, der möglichweise der Täter sein könnte. Diesem sind die Ermittler nach wie vor auf der Spur.

Heute Morgen begann der Einsatz mit zwei Spürhunden am Tatort. Den Jagdhunden wurde eine Geruchsprobe unter die Nase gehalten und sie wurden zum Ort des Sprengstoffanschlages geführt. Dann ging alles ganz schnell. Die Hunde nahmen die Fährte auf und hatten innerhalb von wenigen Minuten das Einrichtungshaus auch schon wieder verlassen. Bei den Hunden sind jeweils eine Hundeführerin, Beamte der Soko, der Tatortgruppe und der Dokumentation. Unterstützt wird die Arbeit durch Beamte der Bereitschaftspolizei, die den ungehinderten Einsatz der Hunde sicherstellen. Insgesamt sind derzeit 25 Beamte im Einsatz. Die Suche dauert an.

Hintergrund

Am 10.06.2011, um 19:45 Uhr, wurde durch einen bislang unbekannten Täter im Bereich der Musterküchenausstellung des IKEA-Marktes Dresden eine Sprengvorrichtung versteckt. Kurz nachdem der vermeintliche Täter den Bereich verlassen hatte, explodierte der Sprengsatz. Zwei Kunden des Marktes erlitten ein Knalltrauma. Es entstand geringer Sachschaden am Fußboden bzw. an Einrichtungsgegenständen.

Quelle: Landeskriminalamt Sachsen, Staatsanwaltschaft Dresden

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