Staatliche Förderung für Schloss Lichtenstein

Chemnitz- Das Schloss Lichtenstein soll in den kommenden Jahren aufwendig saniert werden. Unterstützt wird das Vorhaben vom Freistaat Sachsen sowie dem Bund mit einer millionenschweren Förderung.

Ein altes Schloss in ein Wellnesshotel verwandeln – genau dieses Projekt steht in Lichtenstein an. Was zunächst nach einer Mammutaufgabe klingt, hat sich Schlosseigentümer Mario Schreckenbach zur Aufgabe gemacht. Seit 2014 ist er der Besitzer des historischen Gebäudes. Noch in diesem Jahr sollen die ersten großen Arbeiten zur Renovierung beginnen. Für die Realisierung des Projektes kann Schreckenbach nun auch auf die Unterstützung vom Bund und dem Freistaat Sachsen zählen. Mit insgesamt 3,8 Millionen Euro wird die Restaurierung des Schloss Lichtenstein gefördert. Am Dienstag konnte der Eigentümer im Rittersaal des Schlosses gleich zwei Fördermittelbescheide entgegen nehmen.

Das Schloss soll in Zukunft dann ein Viersternehotel mit Museum beherbergen und auch als Tagungsort dienen. Der denkmalbestimmende Charakter soll dabei aber erhalten bleiben. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf rund 4,4 Millionen Euro. Nach langer Vorbereitungszeit kann es nun mit Hilfe der Fördermittel an die Umsetzung gehen.

Bereits im 12. Jahrhundert wurde des Schloss Lichtenstein erbaut jedoch im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört. Genutzt wurde es unter anderem vom Adelsgeschlecht der Schönburger – diese haben die Geschichte Südwestsachsens über viele Jahrhunderte bestimmt.
Mit der Sanierung steht für das Schloss nun der nächste Teil der langen Historie an.