Staatliche Kunstsammlungen dürfen nach langem Lockdown wieder öffnen

Dresden - Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) öffnen nach über viermonatiger coronabedingter Schließung wieder ihre Türen. Den Anfang macht die Gemäldegalerie am Zwinger. 

Archivfoto: Sachsen Fernsehen

Den Anfang macht am Montag, 15. März 2021 der Semperbau am Zwinger mit der Gemäldegalerie Alte Meister und der Skulpturensammlung bis 1800. Am Dienstag, 16. März eröffnet das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig. Ab Freitag, 26. März folgen das Residenzschloss mit Historischem und Neuem Grünen Gewölbe, Kupferstich-Kabinett, Paraderäume, Rüstkammer sowie Münzkabinett. Außerdem öffnen an diesem Tag das Albertinum und die Kunsthalle im Lipsiusbau, die Porzellansammlung und der Mathematisch-Physikalische Salon im Zwinger, das Völkerkundemuseum Herrnhut sowie das Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung. Wie ursprünglich vorgesehen öffnen sodann am Freitag, 16. April das Japanische Palais mit der Ausstellung „Sprachlosigkeit – Das laute Verstummen” und am Samstag, 1. Mai das Kunstgewerbemuseum.

Natürlich müssen in allen dieser Häuser im Rahmen der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung die Hygienevorschriften beachtet werden.

Weitere Öffnungen oder Schließungen von Museen sind von den Entwicklungen des Sieben-Tage-Inzidenzwertes in dem jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt abhängig. Das Motto für die Wiedereröffnung der SKD, „STILL ALIVE”, ist auch der Titel der Ausstellung der Schenkung Sammlung Hoffmann, die ab Freitag, 26. März im Albertinum gezeigt wird.

Marion Ackermann, Generaldirektorin Staatliche Kunstsammlungen Dresden:

„Wir freuen uns, endlich wieder Besucherinnen und Besucher in unseren Museen begrüßen zu dürfen. Es war mir dabei wichtig, dass wir so viele Sammlungen wie möglich zugänglich machen können, um ein möglichst breit aufgefächertes Kulturerlebnis in diesen herausfordernden Zeiten anzubieten.”

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