Staatsarchiv Chemnitz rückt näher an die Innenstadt

Am 19. August 2010 unterzeichnen der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) und die FME Verwaltungs GmbH einen Mietvertrag zur Unterbringung des Staatsarchivs Chemnitz im Peretzhaus an der Elsasser Straße in Chemnitz.

Das Staatsarchiv Chemnitz, das derzeit in der Schulstraße 38 sein Domizil hat, wird damit ab 2012 näher an die Innenstadt rücken. Damit wird das geschichtsträchtige Fabrikgebäude der ehemaligen Siegfried Peretz AG künftig durch eine staatliche Einrichtung genutzt.

Am neuen Standort werden dem Staatsarchiv Chemnitz Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, die eine wesentliche Verbesserung der organisatorischen Abläufe gestatten und ansprechende Bedingungen für die Nutzer und interessierten Besucher des Archivs ermöglichen.

Das Staatsarchiv Chemnitz ist nach dem Hauptstaatsarchiv Dresden die zweitgrößte Abteilung des Sächsisches Staatsarchivs und für die Sicherung und Nutzbarmachung der staatlichen Überlieferung der Region Südwestsachsen aus den letzten acht Jahrhunderten sowie der regionalen Überlieferung der Wirtschaft bis 1990, von Parteien, Organisationen und weiteren Einrichtungen verantwortlich. Insgesamt umfasst das Archivgut derzeit 26.000 Meter Akten und Amtsbücher, 4.000 Urkunden, 223.000 Karten sowie 276.000 Fotos.

Derzeit betreut das Staatsarchiv Chemnitz 90 staatliche Behörden und Gerichte, bewertet deren Unterlagen und übernimmt davon circa 1 Prozent als Archivgut. Zu den Nutzern des Archivs zählen wissenschaftliche Einrichtungen, Behörden, Gerichte, Wirtschaftsunternehmen, aber auch Privatpersonen.

Quelle: STAATSBETRIEB SÄCHSISCHES IMMOBILIEN- UND BAUMANAGEMENT

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