Staatsbesuch aus den Niederlanden: Wirtschaftsminister Morlok präsentiert Hochtechnologiestandort Sachsen

Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) wird Ihrer Majestät Königin Beatrix der Niederlande, Seiner Königlichen Hoheit Prinz Willem-Alexander und Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Maxima während ihres Besuches bei der Solarwatt AG Sachsens Entwicklung zum Hochtechnologieland präsentieren. „Ich freue mich über das große Interesse an den Wirtschaftsthemen“, so Minister Morlok am Mittwoch in Dresden.

„Sachsen konnte nach der Wiedervereinigung an seine Industrietradition anknüpfen. Der einzigartige Unternehmergeist, die Bereitschaft, neue Herausforderungen anzunehmen sowie die zielgenaue Förderpolitik verbunden mit solider Haushaltpolitik – das ist Sachsens Erfolgsrezept“, so der Minister.

„Ich bin zuversichtlich, dass sich mit diesem Besuch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Sachsen und den Niederlanden weiter vertiefen werden“, so der Minister.

Mit dem „Dutch-German Seminar on Energy Innovations“ wird anlässlich des Besuchs der niederländischen Königin am Donnerstag ein ganztägiges Seminar mit dem Schwerpunkt Photovoltaik auf dem Fraunhofer Campus in der Winterbergstraße in Dresden stattfinden. Daran werden ca. 50 sächsische und 40 niederländische Unternehmen und Institutionen teilnehmen.

„Die Photovoltaikindustrie konnte sich in Sachsen auf Grundlage des vorhandenen technologischen Know-hows im Bereich der Mikroelektronik und der Erfahrungen im Umgang mit Halbleitermaterialien besonders gut entwickeln“, so Morlok. „Photovoltaik ist heute stärkste Kraft der Erneuerbaren Energien in Sachsen. Die Branche hat mit 5.000 Arbeitsplätzen und einem Umsatz von 2 Mrd. Euro im Jahr wirtschaftliches Gewicht.“

Die Niederlande gehören zu den wichtigen Außenhandelspartners Sachsens. Im vergangenen Jahr wurden Waren im Wert von rund 930 Mio. Euro in die Niederlanden exportiert und Waren im Wert von rund 874 Mio. Euro importiert. Haupterzeugnisse sind in beiden Fällen Erzeugnisse des Maschinenbaus und des Kraftfahrzeugbaus. Bei der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH sind knapp 70 Engagements niederländischer Investoren in Sachsen erfasst.