Staatsminister Ulbig übergibt Förderbescheide im Programm „Weltoffenes Sachsen“

Das Schulmuseum in Leipzig ist eines von rund einhundert Projekten, die aus dem Programm „Weltoffenes Sachsen“ gefördert werden.

Im Mittelpunkt des Projektes steht eine jugendliche Widerstandgruppe gegen das Nazi-Regime aus Leipzig. Schüler von heute setzen sich mit diesem Teil der Leipziger Geschichte auseinander und werden eine Ausstellung sowie ein Filmprojekt erarbeiten.

Innenminister Markus Ulbig übergab gestern an das Schulmuseum sowie an zwei weitere Leipziger Projekte die aktuellen Förderbescheide und hat sich über die Arbeit informiert. Mit „Treasure City“ bietet der Frauenkultur e.V. eine zeitgemäße und interessante von Geocaching an, eine Art Schatzsuche auf historischen Spuren.

Innenminister Markus Ulbig: „Demokratie beginnt im täglichen Miteinander. Es gibt sehr viele engagierte Menschen, die sich verantwortlich für unser demokratisches Zusammenleben einsetzen. Das ist wichtig und ermutigend. Mit dem Förderprogramm „Weltoffenes Sachsen“ unterstützen wir diese Menschen und ihre Projekte.“

Der Freistaat Sachsen fördert als einziges Bundesland in dieser Höhe zivilgesellschaftliche Projekte und Initiativen für Demokratie und Toleranz. Das ist ein klares Bekenntnis der Staatsregierung. Seit 2005 standen kontinuierlich 2 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung.

Trotz der Haushaltskonsolidierung stehen auch in diesem und im nächsten Jahr wieder jeweils 2 Millionen Euro bereit. Das Programm bleibt in vollem Umfang erhalten. Inzwischen wurden über das Landesprogramm mehr als neun Millionen Euro für über 500 Projekte zur Verfügung gestellt, die sich auf vielfältige Art und Weise für die Stärkung der Demokratie einsetzen.