Staatsministerin Christine Clauß diskutiert mit Wissenschaftlern und Studenten in China über Fragen der Gesundheitspolitik

Gesundheitsministerin Clauß besucht am Mittwoch auf Einladung des Deutsch-Chinesischen Instituts für Rechtswissenschaft die Nanjing Universität in der Provinz Jiangsu in China.

Mit Wissenschaftlern und Studenten werden Fragen des Gesundheitssystems und der Gesundheitsfragen diskutiert. In China wird zurzeit eine gesetzliche Krankenversicherung eingeführt. »Die Förderung des deutschen und europäischen Rechtsdenkens kann eine lebendige Brücke zwischen den Rechtskulturen schlagen«, unterstrich Staatsministerin Clauß während der Veranstaltung.

Das Deutsch-Chinesische Institut für Rechtswissenschaft ist ein Gemeinschaftsprojekt und hat sich zum Ziel gesetzt, den Dialog zwischen der deutschen und der chinesischen Rechtskultur zu fördern. Dies geschieht durch Kooperation in Lehre, Forschung und juristischer Praxis. Ausgehend von einem Schwerpunkt im Zivil- und Wirtschaftsrecht hat sich das Institut seit 2001 auch dem öffentlichen Recht zugewandt. Das Institut leistet einen Beitrag zur wechselseitigen Verständigung sowie zum wirtschaftlichen, rechtlichen und politischen Austausch zwischen Deutschland und der VR China.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und das Gesundheitsamt der Provinz Jiangsu/China unterzeichneten am 12. Mai 2011 eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. Die Provinz Jiangsu ist eine moderne Küstenprovinz in unmittelbarer Nachbarschaft von Shanghai und hat etwa 76 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt Nanjing (»Südliche Königshauptstadt«) ist in der Geschichte Chinas mehrfach die Hauptstadt Chinas gewesen und ist mit 8 Millionen Einwohnern ein wichtiges Zentrum Industrie und Wissenschaft in China. Nanjing ist Partnerstadt von Leipzig.