Staatsministerin ist froh über die Ehe für Alle

Leipzig - Die sächsische Staatsministerin Petra Köpping war am Mittwoch zu ihrer Gleichstellungstour in Leipzig bei mehreren Vereinen zu Gast. Im Leipzig Fernsehen Sommerinterview verrät Köpping, was Sie von der Ehe für Alle hält und wie Integration in Sachsen am Besten gelingen kann.

Integration und Gleichstellung sind die Themen der gebürtigen Leipzigerin Petra Köpping. Die SPD-Politikerin begrüßt im Leipzig Fernsehen-Sommerinterview die Entscheidung der Bundesregierung das Thema "Ehe für Alle" so kurzfristig auf die Agenda zu bringen. Sie freue sich, so Köpping, dass die Politik den Bedürfnissen und Vorstellungen der Menschen folgt und Interessen aus dem Volk endlich zielstrebiger umsetzt.

Im Gespräch mit Jan Kaufhold gab Köpping zudem einen Einblick in die tägliche Arbeit der Integrationsarbeit. Bei ihrer Gleichstellungstour traf die Ministerin am Mittwoch beim Verbund e.V. auf der Eisenbahnstraße verschiedene Interessensgruppen, die sich der Familienarbeit mit Geflüchteten widmen. Für Köpping steht in der Integrationsarbeit die Sprache im Vordergrund. Dabei ist es wichtig, dass in Familien beide Partner gleichermaßen Sprachangebote nutzen und davon profitieren.

 

Immer mehr in den Blickpunkt der Arbeit rückt für Köpping die queere Community. Am Mittwoch besuchte die Staatsministerin dazu einen Verein, der sich für die Rechte von Trans- und Homosexuellen einsetzt. Mit der möglichen "Ehe für Alle" sieht Köpping einen Meilenstein in der Gleichberechtigung.

Entwicklungspotential sieht die SPD-Politikerin weiter bei sozialen Brennpunkten, wie der Eisenbahnstraße. Der Freistaat muss dazu auch diejenigen Menschen erreichen, die schon seit Jahren in Deutschland leben, sich aber noch nicht genügend integriert haben. Integration ginge nur mit Hilfe von beiden Seiten, so Köpping.

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