Staatsoperette Dresden erobert Kölner Philharmonie

Das Publikum der Kölner Philharmonie hat am Mittwochabend mit viel Begeisterung ein Gastspiel der Staatsoperette Dresden gefeiert. Rund 1200 begeisterte Zuschauer erlebten eine konzertante Fassung von Carl Millöckers Operette „Gasparone“.+++

Die Musiker aus Sachsen knüpften damit nahtlos an ihren Gastspiel-Erfolg von 2013 in der Domstadt an. Das Dresdner Ensemble ist gestern (23.1.) wieder vom Rhein an die Elbe zurückgekehrt.Presse und Theaterkollegen zollten der Staatsoperette Dresden große Anerkennung für die geschlossene Ensembleleistung. Die „Kölnische Rundschau“ schrieb zum Beispiel:

„Das Orchester leistete unter seinem Dirigenten Christian Garbosnik Erquickliches, ebenso der Chor mit seinem strahlkräftigen Stimmenmaterial.“ Der „Kölner Stadtanzeiger“ lobte „… die launige Moderation …. , die man dem Tenorbuffo Andreas Sauerzapf in den Mund gelegt hatte. Der gab zugleich den Wirt und Schmugglerchef Benozzo und sah dabei aus wie Captain Jack Sparrow in ‚Fluch der Karibik‘.“ Louwrens Langevoort, Intendant der Kölner Philharmonie und Geschäftsführer der KölnMusik GmbH, sagte: „Wir freuen uns als Veranstalter aber auch für die Staatsoperette, dass ihre
Gastspiele so viel positive Resonanz erfahren. Das Ensemble darf zu Recht stolz sein auf seine lange Tradition, die sie durch die Originalität des Repertoires stets zu beleben weiß!“

Und Wolfgang Schaller, Intendant der Staatsoperette Dresden, fügte hinzu: „Ich freue mich, dass wir den Vorjahreserfolg wiederholen konnten. Köln ist eine interessante Facette im Gastspiel-Kalender der Staatsoperette Dresden geworden. Dort haben wir am Mittwochabend genauso viele Zuschauer erreicht wie bei zwei ausverkauften Vorstellungen in unserem Dresdner Domizil. Ich kann es kaum erwarten, unseren Gästen in absehbarer Zeit ein Theater mit ebensolch guter Akustik bieten zu können, wie es die Kölner Philharmonie vermag.“

Quelle: Staatsoperette Dresden