Staatsoperette Dresden: Trauer um Karl-Heinz Märtens

Am 21. Juli 2014 verstarb Karl-Heinz Märtens, ehemaliger Sänger an der Staatsoperette Dresden, im Alter von 83 Jahren. Die Beerdigung von Karl-Heinz Märtens findet am Donnerstag, 28. August 2014 um 14 Uhr auf dem Friedhof in Dresden-Leuben statt.+++

Mit Beginn der Spielzeit 1959/60 wurde der Tenor vom damaligen Intendanten Prof. Fritz Steineran die Staatsoperette engagiert, wo er fortan viele bedeutende Partien seines Faches gestaltete, so u.a. Paris („Die schöne Helena“), Adam („Der Vogelhändler“), Herzog von Urbino („Eine Nacht inVenedig“), Petrucchio („Kiss me, Kate“), Algernon („Mein Freund Bunbury“) und Zirkusdirektor Obolski („Feuerwerk“).

Besonders beeindruckte Karl-Heinz Märtens als Ritter Blaubart an der Seite von Prof. Steiner alsKönig Bobèche in der Inszenierung der Offenbach-Operette von 1964. Später wechselte er ins Charakterfach, wo er u.a. als Egon von Schlettow („Frau Luna“), Oberkellner Miska („Die Csárdásfürstin“) und Polizeiminister Maurepas („Madame Pompadour“) überzeugte. Er war einer der Hauptdarsteller in „Männerschwüre – verlorene Liebesmüh“ (Musical nach
Shakespeare), einer vielbeachteten Produktion, die 1974 vom damaligen Fernsehen mitgeschnitten wurde.
Seine letzte Premiere war 1984 „Die Tante aus Brasilien“, in der er als Sir Francis Chesney auftrat. Aus gesundheitlichen Gründen musste Karl-Heinz Märtens 1988 seine Bühnenlaufbahn beenden.
Die Beerdigung von Karl-Heinz Märtens findet am Donnerstag, 28. August 2014 um 14 Uhr auf dem Friedhof in Dresden-Leuben statt.

Quelle: Staatsoperette Dresden

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