Stadt beantragt 9 Millionen Fördermittel für Schulsanierung

Dresden bemüht sich derzeit um kurzfristig verfügbare Fördermittel aus dem Stadtumbau Ost. Das Paket soll mit 4 Mio. Euro aus dem Gagfah-Vergleich und 4,16 Mio. Euro sonstiger Eigenmittel ergänzt werden. +++

Die Landeshauptstadt bemüht sich derzeit um kurzfristig verfügbare Fördermittel aus dem Stadtumbau Ost. Als einen Teil der Eigenmittel werden die ersten vier Millionen Euro aus dem Vergleich mit der Gagfah herangezogen. „Wir haben damit die Chance, die Mittel aus dem Vergleich zu verdoppeln“, sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz. „Es sind Projekte beantragt, die vor allem dazu dienen, den Sanierungsstau in unseren Schulen abzubauen und die wir in diesem Jahr sonst nicht hätten durchführen können.“

Das beantragte Paket rechnet mit rund 9 Millionen Fördermitteln aus dem Stadtumbau Ost und soll mit 4 Millionen Euro aus dem Gagfah-Vergleich und 4,16 Millionen Euro sonstiger Eigenmittel der Stadt ergänzt werden. Im Kern handelt es sich um Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Diese beinhalten die Sanierung der Gebäudehülle (neue Fenster, neue Außentüren, Fassadendämmung und Sonnenschutz auf der Südseite). In fünf Schulen ist eine Kombination mit der Sanierung der Sanitäranlagen möglich. Insgesamt hat die Stadt Mittel für neun Schulen beantragt, die in Gebieten der städtebaulichen Erneuerung liegen. Die Maßnahmen werden im Wesentlichen 2012 durchgeführt, jedoch sind abschließende Arbeiten im Jahr 2013 zu erwarten.

„Uns war es wichtig, dass die Millionen aus dem Vergleich mit der Gagfah möglichst mit einem hohen Effekt für alle eingesetzt werden“, ergänzt Bürgermeister Detlef Sittel, der als städtischer Verhandlungsführer den Vergleich maßgeblich ausgearbeitet hat. „Sollte sich die Sächsische Aufbaubank für unsere Projekte entscheiden, zeigt sich, wie wichtig die außergerichtliche Einigung tatsächlich gewesen ist.“

Der Stadtrat erhält in diesen Tagen eine Vorlage, die die Beantragung der Fördermittel und den Einsatz der städtischen Mittel beinhaltet.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden
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