Stadt beteiligt sich an EU-Projekt EnercitEE zur Steigerung der Energieeffizienz

Leipzig beteiligt sich an einem Teilvorhaben des EU-Projektes EnercitEE – europäische Netzwerke, Erfahrungen und Empfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz in Kommunen und bei den Bürgern. +++

Nachdem die entsprechende Vereinbarung zwischen der Stadt und dem im Auftrag der EU agierenden Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie unterzeichnet wurde, konnte nun die konkrete Projektarbeit beginnen. Neben Leipzig beteiligen sich europäische Partner aus den Regionen Dolny Ślask (Niederschlesien, Polen), Haute Savoie (Frankreich) und Småland (Schweden) an der Umsetzung entsprechender Pilotmaßnahmen. Finanziert wird EnercitEE aus dem EU-Rahmenprogramm INTERREG IV.

Im einzelnen geht es bei EEMTE – so die offizielle Abkürzung des Teilvorhabens, bei dem Leipzig sich engagiert – um Energieeffizienz in der kommunalen Verwaltung, Wissensvermittlung und Erfahrungsaustausch der Projektpartner. Leipzigs Beitrag umfasst vor allem ein Pilotprojekt in Sachen Schulungen und Training für ausgewählte Gruppen wie Hausmeister, Erzieher, Lehrer und Verwaltungsmitarbeiter sowie die Erarbeitung geeigneter Trainingswerkzeuge und Unterlagen. So gilt es, das Betriebs- und Verwaltungspersonal von Passivhäusern zu befähigen, den geplanten Einspareffekt dieser Gebäude in der Praxis auch zu erreichen. Unter anderem wird ein Nutzerhandbuch erarbeitet werden.

Die Federführung für den Leipziger Beitrag zu EnercitEE liegt beim Hochbauamt, das im wesentlichen für die energetische Bewirtschaftung kommunaler Gebäude und Anlagen zuständig ist. Für die sächsischen Teilnehmer übernimmt der Freistaat komplett den bei INTERREG IV erforderlichen Eigenanteil.