Stadt Chemnitz erhält Fördermittel für Straßenbau

Die Stadt Chemnitz hat drei Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von rund einer Million Euro für den kommunalen Straßenbau erhalten.

 Staatsminister Sven Morlok überreichte am Donnerstag die Förderbescheide an Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig.

Die Förderung erhält die Stadt für den Anbau eines zusätzlichen Rechtsabbiegestreifens an der Hartmannsstraße, die Errichtung eines Kreisverkehrs am Knotenpunkt Wolgograder Allee / Chemnitzer Straße sowie den Neubau eines Radweges von der Heinersdorfer Straße bis zur Unteren Hauptstraße im Zuge des Chemnitztalradwegs.

„Der Erhalt und die Verbesserung der vorhandenen Verkehrswege besitzen in Sachsen Priorität. Intakte Verkehrswege sind wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung, aber auch für die Lebensqualität der Menschen. Allein in diesem Jahr unterstützt das Verkehrsministerium den kommunalen Straßen- und Brückenbau sachsenweit mit rund 180 Millionen Euro Fördermitteln“, so Verkehrsminister Sven Morlok.

Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur bereitgestellt. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen belaufen sich auf etwa 1,6 Millionen Euro und werden zu überwiegend 75 Prozent vom Freistaat gefördert.

Die Ausreichung der Fördermittel erfolgt auf Grundlage der Richtlinie des SMWA für die Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger. Antrags- und Bewilligungsstelle ist das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV).

Quelle: SMWA – Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr