Stadt erfüllte auch 2010 die Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Mitarbeiter

Die Stadt Leipzig und ihre Eigenbetriebe haben auch vergangenes Jahr die gesetzlich vorgeschriebe-ne Fünf-Prozent-Quote bei der Beschäftigung Schwerbehinderter übererfüllt.

Das geht aus dem jährlichen Bericht zu diesem Thema hervor, den der Erste Bürgermeister, Andreas Müller, der Dienstberatung des Oberbürgermeisters vorlegte. Der Anteil der Schwerbehinderten unter den Beschäftigten der Stadt und ihrer Eigenbetriebe lag 2010 bei 6,21 Prozent und damit höher als 2009 (5,98 Prozent).

Im Jahr 2010 waren durchschnittlich 524 Schwerbehinderte bei der Stadt beschäftigt, darunter 383 in der Stadtverwaltung. Die meisten Schwerbehinderten beschäftigt die Stadtreinigung Leipzig – hier sind es rund zehn Prozent der Belegschaft. Freilich konnte trotz aller Anstrengungen nicht jeder Eigenbetrieb die Fünf-Prozent-Quote erreichen. Das ist bedingt durch die Besonderheiten des jeweiligen Betriebes, vor allem durch die Anzahl der für Schwerbehinderte geeigneten Arbeitsplätze.
 
Auch Mitarbeiterfluktuation und die Bewerberlage bei Neubesetzungen von frei werdenden Stellen wirken sich aus. Kleinere Eigenbetriebe wie das Städtische Klinikum „St. Georg“ oder das Schauspiel Leipzig haben die Möglichkeit der Einstellung von schwerbehinderten Beschäftigen in geringerem Maße.