Stadt Freital erhält Fördermittel für grundhaften Ausbau der Coschützer Straße

Die Coschützer Straße kann nun zwischen Gitterseer Straße und Breiter Straße auf einer Gesamtlänge von rund 630 Metern grundhaft ausgebaut werden. Die Straße erhält eine Standardbreite von 6,50 Meter mit beidseitigem Gehweg.+++

Staatsminister Sven Morlok hat heute einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 900.000 Euro an den Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Freital, Klaus Mättig, übergeben. Damit kann die Coschützer Straße zwischen Gitterseer Straße und Breiter Straße auf einer Gesamtlänge von rund 630 Metern grundhaft ausgebaut werden.

Die Straße erhält eine Standardbreite von 6,50 Meter mit beidseitigem Gehweg. Die Mittel stellt das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) zur Verfügung. „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist die Voraussetzung für eine positive wirtschaftliche Entwicklung und für die Ansiedlung von Unternehmen. Der Freistaat wird die zur Verfügung stehenden GRW-Mittel weiterhin so einsetzen, dass sie die Rahmenbedingungen verbessern und damit zum wirtschaftlichen Wachstum in den Regionen beitragen“, so Wirtschaftsminister Sven Morlok.

Die Gesamtkosten des Ausbaus belaufen sich auf rund 1,29 Millionen Euro. Das SMWA fördert das Vorhaben mit 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Im Rahmen der GRW-Infra-Förderung kann der Ausbau von Verkehrsverbindungen zur Anbindung von Gewerbebetrieben oder Gewerbegebieten an das überregionale Verkehrsnetz gefördert werden. Das gewerbliche Verkehrsaufkommen im Bereich der Coschützer Straße liegt bei ca. 45 Prozent. Für die vor Ort ansässigen Betriebe – überwiegend Kleinunternehmen – ist eine funktionierende verkehrstechnische Erschließung von existenzieller Bedeutung. Im aktuellen Doppelhaushalt des Freistaats stehen für die GRW-Infra 2013 rund 62,7 Millionen Euro und 2014 rund 64,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr