Stadt führt Gespräche mit Kreuzchor wegen Kulti-Umbau

Kulturbürgermeister Lunau: „Es gilt, für alle Kultureinrichtungen realistische und angemessene Lösungen zu finden.“ Mehr auf www.dresden-fernsehen.de +++

Nachdem die Oberbürgermeisterin und die Beigeordneten für Kultur und Finanzen gestern den neuen Finanzierungsvorschlag für den Umbau des Kulturpalastes vorgestellt haben, wurde seitens des Kreuzkantors Roderich Kreile Kritik geäußert.

Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau erklärt dazu: „Es steht in der Spitze der Verwaltung wie im Stadtrat völlig außer Frage, dass der Kreuzchor zu den traditionsreichsten und wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt gehört. Ausgangspunkt des Finanzierungsvorschlags ist der Umstand, dass mit der Dresdner Philharmonie, dem Theater Junge Generation und der Staatsoperette drei Kultureinrichtungen der Stadt Dresden aufgrund der maroden Bausubstanz existentiell in ihrem Fortbestand gefährdet sind.

Vor allem deshalb soll mit dem Finanzierungsvorschlag die Möglichkeit eröffnet werden, die Sanierung des Kulturpalastes und die Errichtung zweier Theater im Kraftwerk Mitte gleichzeitig zu realisieren. Die Landeshauptstadt hat schon in den vergangenen Jahren intensive Anstrengungen unternommen, um die Bedingungen für den Kreuzchor zu verbessern.

So wurden bis 2009 in die Sanierung des Kreuzschulgymnasiums 4,2 Millionen Euro und bis 2007 in die Sanierung des Alumnats 2,4 Millionen Euro städtische Gelder investiert. Die Stadt wird den Kreuzchor keinesfalls gegen den Kulturpalast ausspielen und hat durch die bereits getätigten Investitionen in seine Infrastruktur bewiesen, dass sie sich der Verantwortung für diese Institution bewusst ist. Es gilt, für alle Kultureinrichtungen realistische und angemessene Lösungen zu finden.“

Quelle: Landeshauptstadt Dresden
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