Stadt investiert fast 62 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur

Dresden - Die Landeshauptstadt Dresden investiert in diesem Jahr mehr als 61,7 Millionen Euro in den Erhalt und Ausbau von Brücken, Fahr-, Rad- und Gehbahnen. Bau- und Verkehrsbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain und der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, Prof. Reinhard Koettnitz, stellten heute, 15. Februar, die größten Vorhaben vor.

Mehr als die Hälfte, etwa 36,5 Millionen Euro, sollen aus verschiedenen Fördertöpfen des Landes, des Bundes und der Europäischen Union fließen. Rund 25,2 Millionen Euro sind Eigenmittel aus dem städtischen Haushalt.

Bauvorhaben 2018

 

ZENTRALHALTESTELLE KESSELSDORFER STRAßE IN LÖBTAU: An der Kesselsdorfer Straße entsteht im Zuge des Projektes Stadtbahn 2020 eine neue Zentralhaltestelle (Teilabschnitt 1.1). Der Ausbau startet im Juni 2018 und endet im Oktober 2019. Für etwa 2,6 Millionen Euro werden die Verkehrsanlagen im Umfeld der Zentralhaltestelle angepasst. Betroffen sind die Kreuzungen Reisewitzer Straße/Kesselsdorfer Straße, Gröbelstraße/Kesselsdorfer Straße, Kesselsdorfer Straße/Tharandter Straße/Löbtauer Straße/Freiberger Straße, Abschnitte der Gröbelstraße, der Freiberger Straße und der Tharandter Straße sowie die Brücke über die Weißeritz im Zuge der Freiberger Straße. Erneuert werden die Straßenentwässerung, die öffentliche Beleuchtung, Lichtsignalanlage sowie Ver- und Entsorgungsleitungen.

 

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BERGSTRAßE IN SCHÖNFELD-WEIßIG: Gemäß Eingemeindungsvertrag wird die Straße zwischen Am Hermsberg und dem Haus Nr. 33 auf einer Länge von etwa 830 Metern grundhaft ausgebaut. Auf der Südseite ist eine 1,50 Meter breite, überfahrbare und beleuchtete Gehbahn vorgesehen. Die Stadtentwässerung Dresden installiert einen neuen Schmutzwasserkanal. Die Drewag - Stadtwerke Dresden GmbH verlegt neue Gas- und Trinkwasserleitungen. Zusätzlich müssen Hochwasserschäden von 2013 beseitigt werden. Geplante Bauzeit: Juni 2018 bis Ende 2019. Die Kosten betragen voraussichtlich rund 1,7 Millionen Euro.

© IPRO Dresden, Planungs- und Ingenieuraktiengesellschaft
© Straßen- und Tiefbauamt

DOROTHEENSTRAßE IN STREHLEN: Die Dorotheenstraße war Umleitungsstrecke während der Bauarbeiten am Gleisdreieck Hugo-Bürkner-Straße. Für rund 572 000 Euro wird die Straße auf der gesamten Länge seit Ende 2017 bis voraussichtlich November 2018 grundhaft ausgebaut. In die Erde kommen neue Ver- und Entsorgungsleitungen. Auch Beleuchtung und Straßenentwässerung werden erneuert. Das Vorhaben ist förderfähig. Auch die Dresdner Verkehrsbetriebe beteiligen sich an den Kosten.

 

ANTONSPLATZ/POSTPLATZ/WALLSTRAßE: Für das Karree zwischen Antonsplatz, Postplatz und Wallstraße sieht das Gestaltungskonzept des Stadtplanungsamtes vom Dezember 2015 öffentliche Freianlagen vor. Dazu zählen befestigte Flächen aus Naturstein entlang der Neubebauung Wallstraße II/1 und ein vier Meter breiter Fußweg aus Granitplatten im Format 60 x 90 cm zur Wallstraße (Reihenverband Halbversatz). Die Plattenfläche wird durch einen Tiefbord begrenzt und für die Entwässerung sorgen Abläufe in einer Pendelrinne. Auf der anschließenden Fläche mit den großen Platanen wird in einem späteren Bauabschnitt (frühestens 2019) die Deckschicht der wassergebundenen Wegedecke erneuert. Sie soll bis an den Stamm geführt werden. So wird auf Baumscheiben verzichtet. Sieben neue Platanen werden gepflanzt. Hinzu kommen Bänke, Pflanzkübel und Papierkörbe sowie 34 Fahrradabstellplätze entlang der Wallstraße. Bauzeit: August 2018 bis voraussichtlich Februar 2019. Die Kosten belaufen sich auf etwa 650 000 Euro.

 

GRENZSTRAßE IN KLOTZSCHE: In Höhe des Technologie- und Gründerzentrum Nanocenter lässt das Straßen- und Tiefbauamt von Mai bis Juni 2018 die Decke der Grenzstraße tauschen und eine barrierefreie Haltestelle bauen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 297 000 Euro.

 

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KIPSDORFER STRAßE/SCHLÖMILCHSTRAßE IN TOLKEWITZ: Nachdem die Arbeiten am neuen Schulcampus Tolkewitz mit regem Baustellenverkehr fast abgeschlossen sind, können nun die umgebenden Straßen grundhaft ausgebaut werden. Dazu zählen neben neuen Ver- und Entsorgungsleitungen auch die Straßenentwässerung, Gehwege, Beleuchtung und eine barrierefreie Haltestelle. Gerechnet wird mit Kosten von etwa 800 000 Euro. Die Bauarbeiten haben im Januar begonnen und enden im dritten Quartal 2018.

KREISVERKEHR DÜRERSTRAßE IN JOHANNSTADT: Die Kreuzung Dürerstraße/Hans-Grundig-Straße zählt zu Dresdens Unfallschwerpunkten und soll mit einem Kreisverkehr entschärft werden. Dafür sind rund 950 000 Euro eingeplant. Bauzeit: Juli 2018 bis April 2019.