Stadt Leipzig beteiligt sich an „Stiftung Friedliche Revolution“

Die Stadt Leipzig will sich als Zustifterin an der „Stiftung Friedliche Revolution“ beteiligen. Dafür sprach sich Oberbürgermeister Burkhard Jung auf Vorschlag von Kulturbürgermeister Michael Faber in seiner Dienstberatung am Dienstag aus.

Zur Förderung der Stiftungszwecke stiftet die Stadt Leipzig einmalig einen Betrag von 150.000 Euro in das Grundstockvermögen. Der Oberbürgermeister wird entsprechend seinem Amt unbefristet dem Kuratorium angehören.

Anliegen der Stiftung ist es, Lehren aus den Ereignissen des Jahres 1989 zu ziehen und sie für die Gegenwart und Zukunft nutzbar zu machen. Die Stiftung will sich in ihrem Einsatz gegen Unterdrückung, Unrecht und Gewalt vom Geist der Friedlichen Revolution leiten lassen.

Stiftungszwecke sind bürgerschaftliches, demokratisches und kirchliches Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, das Bemühen um die gewaltfreie Lösung von Konflikten sowie Maßnahmen zur Stärkung von Zivilcourage und demokratischem Denken und Handeln.
Die Verwaltungsvorlage soll nach Durchlaufen der entsprechenden Ausschüsse voraussichtlich in der August-Ratsversammlung votiert werden.