Stadt plant Mobilitätszuschuss für Kinder und Jugendliche mit Dresden-Pass

Den Zuschuss soll es auf ermäßigte Zeitkarten des Verkehrsverbundes Oberelbe geben, 9,50 Euro zu Monatskarten und 13 Euro zu Abo-Monatskarten. In der Stadtratssitzung am Donnerstag wird über den Zuschuss abgestimmt. +++

Die Landeshauptstadt Dresden plant einen Mobilitätszuschuss für Kinder, Schüler und Auszubildende mit Dresden-Pass rückwirkend ab 1. Januar 2013. In einer Beschlussvorlage, die am 21. März im Stadtrat behandelt wird, sollen ihn Dresden-Pass-Inhaber bis zum vollendeten 24. Lebensjahr erhalten, sofern sie keine Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für die Schülerbeförderung geltend machen können. Der Zuschuss wird zum Erwerb ermäßigter Zeitkarten des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) gewährt. Danach sollen Monatskarten mit 9,50 Euro und Abo-Monatskarten mit 13,00 Euro gefördert werden.

Der Stadtrat hatte mit Beschluss zum Doppelhaushalt 2013/14 zusätzlich 150 000 Euro für diese Beihilfe bereitgestellt. Sie dient dazu, der bisher vom Sozialtarif ausgeschlossenen Personengruppe eine vergünstigte Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs auf dem gleichen Rabattniveau zu ermöglichen. Die Förderung ist vorerst bis zum 31. Dezember 2014 befristet vorgesehen. Stimmt der Stadtrat zu, wird die Richtlinie zur Gewährung des Dresden-Passes um die neue Förderung erweitert.

Achtung! Ab sofort kann bei den für die Ausgabe des Dresden-Passes zuständigen Stellen des Sozialamtes ein Antrag gestellt werden: Dresden-Nord – Bürgerstraße 63, Dresden-West/Mitte/Süd – Lübecker Straße 121 und Dresden-Ost – Hertzstraße 23. Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Wohnsitz. Ausländer und Aussiedler kommen bitte zur Junghansstraße 2. Folgende Unterlagen sind mitzubringen: Dresden-Pass, gültige Kundenkarte des Verkehrsverbundes Oberelbe VVO, vorhandene Bewilligungs- bzw. Ablehnungsbescheide über den Bezug/Nichtbezug von Leistungen nach dem SGB II, SGB XII und dem AsylbLG, von Kinderzuschlag und/oder Wohngeld sowie Monatskarte, Abo-Monatskarte oder Abo-Vertrag der Dresdner Verkehrsbetriebe AG.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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