Stadt und Freistaat investieren 4 Millionen Euro in den Dresdner Sport

Sachsen beteiligt sich mit insgesamt 2,34 Millionen Euro an den Baumaßnahmen am Ruderhaus Cotta und der Sportstätte Stuttgarter Straße. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm zur Beseitigung von Schäden, die an öffentlichen Infrastruktureinrichtungen durch das Hochwasser 2013 entstanden sind.

Das Land Sachsen beteiligt sich mit insgesamt 2,34 Millionen Euro an den Baumaßnahmen am Ruderhaus Cotta und der Sportstätte Stuttgarter Straße. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm zur Beseitigung von Schäden, die an öffentlichen Infrastruktureinrichtungen durch das Hochwasser 2013 entstanden sind. Die Gesamtkosten beider Projekte zusammen betragen rund 4 Millionen Euro. 

Dr. Peter Lames: „Ich bin sehr froh und dankbar, dass die Sächsische Aufbaubank die beantragten Mittel für diese wichtigen Projekte bewilligt und damit die Anstrengungen des Eigenbetriebes Sportstätten weiterhin unterstützt, die Anlagen für den Dresdner Sport einerseits wieder komplett herzustellen, andererseits bei einem zukünftigen Hochwasser den Sport abzusichern. Dank der Fördermittel durch das Land Sachsen in Höhe von 2,34 Millionen Euro ist es dem Eigenbetrieb Sportstätten Dresden möglich, 2016 diese zwei weiteren großen Bauprojekte auf den Weg zu bringen.“ 

Das Ruderhaus Cotta erhält einen hochwassersicheren Ersatzneubau für das sogenannte bisherige Trainerhaus RE 22. Untergebracht werden darin Umkleiden und Büros sowie zwei Krafträume aus dem Hauptgebäude, die dauerhaft hochwassergefährdet sind.  Der Keller wird mit einem wasserundurchlässigen Beton versehen. Fenster und Türen erhalten einen zusätzlichen Hochwasserschutz. Zudem steht das neue Gebäude künftig etwas höher. 
Der Freistaat beteiligt sich mittels Projektförderung als Anteilsfinanzierung für die vom Hochwasser betroffenen Bereiche mit rund 840 000 Euro. Die Gesamtkosten für den Ersatzneubau betragen rund 1,5 Millionen Euro. 

Auf der Sportstätte Stuttgarter Straße entstehen ein neues Funktionsgebäude mit Umkleiden, Vereinsraum, Trainerbüro und Nebenräumen sowie ein neuer Rasenplatz inklusive Flutlichtanlage. Funktionsgebäude und Platz sollen langfristig dauerhaft von Hochwasser betroffene Anlagen ersetzen. 

Die Arbeiten ergänzen die auf der Sportstätte ohnehin geplante Sanierung des Kunstrasenplatzes sowie den Ersatz der Umkleide- und Sanitärcontainer. 
Für die zusätzlich dauerhaft hochwassersicheren Kapazitäten auf der Sportanlage investiert der Freistaat mittels Projektförderung als Anteilsfinanzierung 1,5 Millionen Euro. Insgesamt belaufen sich die Kosten für den hochwassersicheren Ausgleich auf 2,5 Millionen Euro. 

Baustart für die Sanierung des 16 Jahre alten Kunstrasens ist im Sommer 2016. Die Bauzeit beträgt, abhängig von der Witterung, etwa drei Monate. Eine neue Flutlichtanlage soll zudem in Zukunft weniger blenden und den Platz dafür besser ausleuchten.   
Inklusive Planung belaufen sich die Kosten hierfür auf voraussichtlich 652 500 Euro.  

Quelle: Stadt Dresden