Stadt will Fachkräfte von Qimonda am Standort halten

Ich will die hochqualifizierten Fachleute, die bei Qimonda beschäftigt sind, am Standort halten, deshalb habe ich dem Unternehmen heute sofort Unterstützung für eine Jobbörse zugesagt, so Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert.

Die angeschlagene Infineon-Tochter Qimonda will weltweit 3000 Mitarbeiter entlassen. Es seien hauptsächlich Mitarbeiter in München, Dresden und dem US-amerikanischen Raleigh betroffen, sagte ein Sprecher des Speicherchipherstellers.

Von Seiten des Wirtschaftsbürgermeisters heißt es: „In Absprache mit weiteren Partnern werden wir Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Dresden und der Region auflisten, die Bedarf an den qualifizierten Fachkräften von Qimonda haben könnten.“
 
Interessierte Unternehmen sollen sich beim Amt für Wirtschaftsförderung melden. „Gerade die boomende Photovoltaik-Industrie in unserer Region hat hier erheblichen Bedarf. Außerdem gehen wir in diesem Sinne auch erneut auf ansiedlungsinteressierte Unternehmen zu, so Hilbert weiter.

Ansprechpartner für die Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die Bedarf anmelden möchten, ist im Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden, die Leiterin des Sachgebiets Unternehmensbetreuung und Arbeitsmarktpolitik, Frau Heike Licht, Telefon (03 51) 4 88 23 79, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@dresden.de.

++

Mehr Nachrichten erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.