Stadt will Vereinshaus „sowieso“ verkaufen

Das Frauenzentrum „sowieso“ auf der Angelikastraße in Dresden hilft seit 20 Jahren Frauen, die Gewalt und Krisen in allen Lebenslagen erfahren haben. Als Fachstelle sind sie für betroffene Frauen in Dresden Anlaufstelle Nummer eins. Doch jetzt will die Stadt das Haus des Vereins verkaufen. +++

Mit solchen Situationen wie in dieser nachgestellten Szene hat das Frauenzentrum „sowieso“ Frauen für Frauen e.V. in Dresden beinahe tagtäglich zu tun.

Pro Jahr berät der Verein rund 900 Frauen, die Gewalt erfahren haben, an Eßstörungen leiden oder von Stalkern verfolgt wurden. Filmen durften wir aus besonderen Schutzgründen keine davon.

Auch Dresden Fernsehen durfte nur mit einer Ausnahmegenehmigung im Verein drehen. Schon bald könnten die Psycholginnen und Beraterinnen von „sowieso“ auf der Straße sitzen, denn die Stadt Dresden will das Haus verkaufen.

Cornelia Haehne ist im Vorstand des Vereins Frauen für Frauen und zeigt sich besorgt über die Zukunft.

Interview mit Cornelia Haehne, Vorstand Frauenzentrum „sowieso“

Doch diesen Eingriff in die Vereinsarbeit durch die Stadt will sich “sowieso“ nicht bieten lassen, also bietet er mit im Wettbewerb der Kaufinteressenten. Mit einem lukrativen Kaufangebot kann der Verein aufwarten.

Interview mit Cornelia Haehne, Vorstand Frauenzentrum „sowieso“

Die Stadt Dresden wollte sich zu dem Verkauf der Immobilie bisher nicht äußern. Erst wenn der Verkauf in Sack und Tüten ist, zeigt sie sich gesprächsbereit.

Jetzt heißt es also erst mal abwarten. In den kommenden Wochen soll im Liegenschaftsamt über den Verkauf des Hauses beraten werden.

Interview mit Cornelia Haehne, Vorstand Frauenzentrum „sowieso“

Wenn Sie den Verein ebenfalls unterstützen wollen, finden Sie hier die Spenden-Nummern:

Goldmarie e.V., Dresdner Volksbank Raiffeisenbank eG
Kontonummer: 3580541002
Bankleitzahl 85090000
Kennwort: Erhalt u. Schaffung v. Räumen des „Frauen für Frauen e.V.“

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!