Stadtarchiv Leipzig

Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs, bei dem zwei Menschen starben, hat Deutschland tief erschüttert.

Zu der menschlichen Tragödie kommt der Verlust der wertvollen und unersetzlichen Archivalien. Denn das Stadtarchiv ist das Gedächtnis einer Stadt und es gleicht einer Katastrophe, wenn es verloren geht. Auch Leipzig besitzt mit seinem Stadtarchiv ein solches Gedächtnis. Unsere Kollegin Aniane Rütz hat es besucht.

Es ist still im Lesesaal. Nur ab und zu wird die Ruhe unterbrochen durch das Rascheln von Seiten oder dem Klicken des Filmlesegerätes. Die Leute, die hierher ins Stadtarchiv kommen, suchen etwas ganz bestimmtes und meist werden sie auch fündig. Mehr als 4.000 Urkunden, 10.000 Meter laufende Akten, 75.000 Karten und unzählige Fotografien erzählen die Geschichte der Stadt Leipzig und ihrer Bewohner. Das Stadtarchiv ist eines der bedeutendsten kommunalen Archive Deutschlands. Es übernimmt, verwahrt und erschließt das Archivgut, angefangen von der Stadtrechtsverleihung im 12. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit.

Talk mit Beate Berger – Direktorin des Stadtarchivs Leipzig

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