Stadtbad-Skandal geht in nächste Runde

Schwere Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung Chemnitz sind am Freitag im Stadtbad-Skandal laut geworden.

Am zweiten Verhandlungstag wurden mehrere Zeugen gehört. Dabei kam heraus: Die Einführung des neuen Kassensystems im Stadtbad ging offenbar ohne das Rechnungsprüfungsamt unserer Stadt über die Bühne. Deren Prüfer konnten demnach mit falschen Abrechnungen leicht getäuscht werden.
Zudem saß eine Ermittlerin der Polizei im Zeugenstand. Sie sprach unter anderem von den immer noch verschwundenen 400.000 Euro.

Angeklagt ist die ehemalige Hauptkassiererin des Stadtbades Chemnitz. Sie soll in den vergangenen neun Jahren mehr als 1,1 Millionen Euro unterschlagen haben. Ein Großteil des Geldes gab sie für Luxusartikel aus, ein Teil des Geldes ist aber nach wie vor verschwunden.

Keine Nachricht mehr verpassen: Mit dem kostenlosen SACHSEN FERNSEHEN Newsletter!