Stadtbad-Skandal vor Gericht

Im Chemnitzer Stadtbadskandal muss sich ab Dienstag die Hauptkassiererin vor dem Landgericht unserer Stadt verantworten.

Sie soll seit 1997 bis Anfang vergangenen Jahres knapp 1,2 Millionen Euro Eintrittsgelder unterschlagen haben, um ihren Luxusbedürfnissen zu fröhnen. Davon sind 200.000 Euro allerdings bereits verjährt.

Der Stadt Chemnitz war der Betrug erst Anfang 2006 aufgefallen. Die mutmaßliche Betrügerin wurde fristlos entlassen. Der damals amtierende Oberbürgermeister Peter Seifert nahm im Stadtrat Stellung.

Im Moment ist noch ungewiss, ob die Stadtverwaltung wenigstens einen Teil der 1,2 Millionen Euro je wiederbekommt. Zunächst muss sich ab Dienstag das Landgericht mit dem Stadtbadskandal befassen. Bis Anfang April sind sieben Prozesstage angesetzt. Ist die Schuldfrage geklärt, will die Stadt zivilrechtlich das Geld einfordern.

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