Stadträte bremsen Umbau am RAWEMA-Haus

Es geht voran am ehemaligen RAWEMA-Haus – sollte man meinen.

Denn ganz offensichtlich sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Die Fassade ist eingerüstet und wird umgebaut, der Verbindungsbau zur ehemaligen Bundesbank erhält sein Fundament. Doch nun droht dem Bauvorhaben Zeitverzug. Denn – so ergab die gestrige Sitzung des Planungsausschusses – einige wichtige Details sind bislang noch ungeklärt.

Da der künftige Zwischenbau nicht die in einem Bebauungsplan vorgeschrie-bene Höhe von reichlich 15 Metern erfüllt, benötigt Investor Claus Kellnberger eine Zustimmung des Ausschusses, die ihm am Mittwoch jedoch verwehrt blieb. Auch die geplante Schließung der Arkaden durch eine Glasfassade stößt auf Ablehnung.

Interview: Dr. Dieter Füsslein (FDP) – Stadtrat

Doch nicht jeder sieht das Chemnitzer Stadtbild durch die geplanten Veränderungen gefährdet. So gibt es für die Baupläne durchaus auch Befürworter.

Interview: Kai Rößler (Bündnis 90/ Die Grünen) – Stadtrat

Diskussionsstoff ist also gegeben. Sowohl der Verbindungsbau als auch die Arkaden sollen nun noch einmal genauer unter die Lupe genommen und von Architekten und Stadträten diskutiert werden. Doch das braucht Zeit.

Interview: Dr. Dieter Füsslein (FDP) – Stadtrat

Wie auch immer die Entscheidung in dieser Sache aussieht, im Sinne der Händler und Bürger sollte sie zwar nicht überstürzt, aber doch so bald wie möglich getroffen werden.

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