Stadtrat AKTUELL: Grünes Licht für Planungen zum Blauen Wunder – Tunnelvariante nicht ausgeschlossen

Die Oberbürgermeisterin Helma Orosz soll dem Stadtrat Varianten vorlegen, wie die Brücke in Dresden dauerhaft gesichert werden kann. Dabei wird der Bau eines Elbtunnels nicht von vorn herein ausgeschlossen. +++

Bei den Planungen sind die verkehrlichen und städtebaulichen Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten darzustellen, und eine Kostenschätzung beizufügen.

Die vorzulegenden Varianten sollen etwa das Niveau einer Vorplanung nach der HOAI haben, um dem Stadtrat eine gut begründete Vorauswahl unter den möglichen Varianten und fundierte Beschlüsse zum weiteren Vorgehen zu ermöglichen. Die Oberbürgermeisterin wird weiter beauftragt, Maßnahmen zur Aufwertung bzw. verkehrlichen Entlastung des Körner- und des Schillerplatzes vorzulegen.

Begründung: Das Blaue Wunde ist ein Wahrzeichen unserer Stadt. Die Dresdner und Dresdnerinnen identifizieren sich mit dem Baudenkmal. Eine leistungsstarke Elbüberquerung zwischen Schillerplatz und Körnerplatz ist für den Dresdner Osten dringend nötig. Die Brücke ist nur noch eingeschränkt befahrbar und hat bekanntlich nur noch eine begrenzte Nutzungsdauer. Gerade im sensiblen Bereich von Loschwitz/Blasewitz brauchen entsprechende Lösungen einen längeren Vorlauf für eine durchdachte Planung von möglichen Varianten und für die dazu zu führende öffentliche Diskussion.

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