Stadtrat beschließt Adventsshopping in Dresden

An vier Sonntagen, zwei davon im Advent, können die Dresdner nachmittags Weihnachtsgeschenke einkaufen. +++

Der Streit ums Adventsshopping stand im Mittelpunkt dieser 16. Stadtratssitzung. In einer höchst emotionalen Debatte wurde gestern um die Sonntagsruhe im Advent gekämpft.

Vier verkaufsoffene Sonntage, zwei davon im Advent – so der Kompromißvorschlag der bürgerlichen Fraktionen im Stadtrat – davon gehe die Welt nicht unter – so die Befürworter der Sonntagsöffnung. FDP-Chef Zastrow konnte sich sogar vorstellen – die Entscheidung über den Ladenschluß generell den Händlern zu übelassen – wer nicht verkaufen will – müsse ja nicht.

Die Entscheidung – ein denkbar knapper Sieg für die Befürworter des Adventsshoppings. Am 10. Oktober, am 7. November sowie am 5. und 12 Dezember kann demnach nun auch Sonntags von 12 bis 18 Uhr eingekauft werden.

Einig war man sich dagegen bei der Entscheidung für einen Plan zur Verbesserung der Hochwasservorsorge in Dresden – beschlossen auch der Aufbau einer integrierten Verkehrsmanagementzentrale – für intelligentere Ampelschaltungen und ebenfalls beschlossen eine Expertenanhörung zum Thema Luftreinhalteplan und Umweltzonen.

Zwei neue Gesichter gibt’s im Stadtrat – Rechtsanwalt Jens Uwe Zastrow, übrigens nicht verwandt mit Holger Zastrow, folgt auf Jürgen Felgner, der aus Altersgründen den Stadtrat verläßt. Bei den Grünen tritt die ehemalige CDU-Angehörige Gerit Thomas die Nachfolge von Eva Kämmerer an, die aus beruflichen Gründen den Stadtrat verlassen muß.

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!