Stadtrat entscheidet über Luftreinhalteplan für Dresden

Handwerk unterstützt Bemühungen für eine umweltgerechte und wirtschaftsfreundliche Stadt. +++

Das Handwerk begrüßt den vom Dresdner Stadtrat zu beschließenden Luftreinhalteplan. „Wir haben uns als Handwerk aktiv in die Entstehung dieses Luftreinhalteplans eingebracht und wollen künftig umweltfreundlicher mobil sein. Mit diesem Maßnahmepaket werden Umweltschutzaspekte ebenso berücksichtigt wie wirtschaftliche Erfordernisse. Jetzt muss dieser Plan mit Leben gefüllt werden. Wir haben damit eine Umweltzone verhindert“, sagt der Präsident der Handwerkskammer Dresden, Claus Dittrich. Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Dresden macht sich die Handwerkskammer für die Verhinderung einer Umweltzone stark.

Das Handwerk setzt vor allem auf die Umrüstung und Modernisierung des Fahrzeugparks.  Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft werben deshalb bei ihren Mitgliedern für einen emissionsmindernden Einsatz von Fahrzeugen. Um diesen Prozess zu unterstützen, wurde ein Sonderkreditprogramm mit der Volksbank Dresden entwickelt. Ziel ist die Nachrüstung von Fahrzeugen mit Rußpartikelfiltern. Zudem unterstützt die Handwerkskammer ausdrücklich Straßenbau- und Verkehrsprojekte, die zu einer Verflüssigung des Verkehrs führen. Die Handwerkskammer Dresden zählt rund 22.500 Mitgliedsbetriebe mit mehr als 200.000 Beschäftigten.

In einigen Punkten besteht aus Sicht des Handwerks Nachholbedarf, wenn es um die Reduzierung von Umwelt- und Verkehrsbelastungen geht. Dringend erforderlich ist unter anderem der Ausbau der Königsbrücker Straße und die Aufstellung und Abarbeitung einer Prioritätenliste für wichtige Verkehrsprojekte in der Landeshauptstadt.

Quelle: Das Handwerk.

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