Stadtrat erkennt Bürgerplattform Nord an

Bürgerplattform Nord für die Stadtteile

Der Chemnitzer Stadtrat hat beschlossen, die Bürgerplattform Nord für die Stadtteile Borna-Heinersdof, Glösa-Draisdorf und Furth anzuerkennen.

Der Waldorfschulverein Chemnitz e.V. ist Träger der Bürgerplattform. Die Gründung der Plattform erfolgt zum 1. April 2019. Das Budget der Bürgerplattform beträgt wie bei den anderen im Stadtgebiet 1,61 Euro pro Einwohner. Außerdem werden Personalkosten sowie weitere Sach- und Materialkosten gefördert.

Aktive Bürger, Anwohner und Akteure aus Vereinen, Unternehmen, Bürgerinitiativen und Wohnungsgenossenschaften der Stadtteile erhalten so die Möglichkeit, sich zu treffen und zu verschiedenen Themenbereichen auszutauschen.

Die aktive Mitarbeit und Mitsprache soll mit der Bürgerplattform in der gesellschaftlichen Weiterentwicklung gestärkt werden. Geplante Bauvorhaben der Stadtentwicklung, die Verkehrssituation, das soziale und kulturelle Angebot, Sport und Freizeit sowie die Wohnumfeldentwicklung z.B. mit Grünanlagen und Spielflächen sollen offen diskutiert werden. Fragen, Anregungen, Kritik und Beschwerden aus der Bürgerschaft können dem Stadtrat und der Verwaltung gebündelt zugearbeitet werden. Die Bürgerplattform Chemnitz Nord wird von einer Koordinationsstelle betreut. Aufgabenschwerpunkte des Koordinators sind die Planung der Termine, der Informationssammlung und Kommunikation innerhalb der Bürgerplattform und der Stadtteile.

In den Stadtteilen Borna-Heinersdof, Glösa-Draisdorf und Furth wohnen insgesamt rund 11.800 Personen (Stand 31. März 2019).

Damit hat die Stadt jetzt insgesamt sechs Bürgerplattformen.

Die weiteren Bürgerplattformen in Chemnitz sind:

Mitte (Zentrum, Bernsdorf, Lutherviertel, Altchemnitz, Kapellenberg)
MitteWest (Kaßberg, Schloßchemnitz und Altendorf)
Süd (Helbersdorf, Hutholz, Markersdorf, Morgenleite und Kappel)
MitteOst (Gablenz und Yorckgebiet)
West (Rabenstein, Rottluff, Reichenbrand, Siegmar, Schönau und Stelzendorf)

(Quelle: Stadt Chemnitz)