Stadtverwaltung investiert Rekordsumme

Leipzig – Die Stadtverwaltung und die Kommunalen Betriebe investieren knapp eine Milliarde Euro in diesem Jahr. Der Großteil der Investitionen wird mit 130 Millionen Euro für den Neu- und Erweiterungsbau von Schulen und Kitas verwendet.

Stolz verkündete Oberbürgermeister Burkhard Jung am Dienstag die neue Rekordsumme, die die Stadt in diesem Jahr investieren will. Knapp 1 Milliarde Euro soll in die städtischen Vorhaben gesteckt werden. Als größter Posten steht ganz klar mit knapp 130 Millionen Euro der Neu- und Erweiterungsbau von Schulen und Kitas im Mittelpunkt. Hier besteht dringend Handlungsbedarf um den Herausforderungen einer stark wachsenden Stadt Herr zu werden. Allein 12 neue Kitas sollen in nächster Zeit entstehen.

Neben der Investition in die Bildung wird durch die kommunalen Betriebe enorm viel Geld in die Hand genommen. Knapp 66 Millionen Euro beispielsweise investieren die Leipziger Verkehrsbetriebe in die Beschaffung neuer Straßenbahnen und den Ausbau der Netze. Um den Herausforderungen des Wohnungsmarktes gerecht zu werden, will die städtische LWB rund 68 Mio Euro investieren. Davon sollen u.a. großwohnsiedlungen saniert werden. Als größte Neubauinvestition steht das Areal an der Bernhard-Göring-Straße auf dem Plan.

Knapp 38 Millionen Euro werden von städtischer Seite in Straßenbauarbeiten gesteckt. Dabei fordern der 2. Bauabschnitt der Georg-Schwarz-Straße und die Plagwitzer Brücke mit der Karl-Heine-Straße die höchsten Summen. 10,5 Millionen Euro werden in diesem Jahr in den Ausbau des Leipziger Zoo gesteckt. Neben der Südamerika-Landschaft steht vor allem der Ausbau des Aquariums im Fokus.

Leipzig hatte 2016 die höchsten Steuereinnahmen in Sachsen. Durch eine Investitionsoffensive auf kommunaler Ebene soll auch das Investitionsklima für die Wirtschaft gestärkt werden. So wird auch in den kommenden Jahren einiges an Geld durch die Stadtverwaltung in die Hand genommen. Diese Entwicklung soll durch die anstehenden Investitionen gesichert werden.