Stadtwerke Triathlon-Team mischt vorn mit

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Leipziger Triathleten. Ein Sieg durch Olaf Ueberschär, zwei 2. Plätze durch Thomas Tittel und Mario Britz und ein 6. Platz in der Bundesliga waren die Ausbeute für das Stadtwerke Leipzig Triathlon-Team Mitteldeutschland.

Erfolgreicher kann man ein Triathlonwochenende wohl nicht absolvieren, trotz Personalproblemen in der Bundesliga-Mannschaft bissen sich die Jungs des Stadtwerke Teams durch den kurzen und harten Wettkampf in Schwerin, über 0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen.

„Eigentlich sollten wir schon mit fünf Mann an den Start gehen, dass erhöht die Chancen auf bessere Platzierungen und wenn bei vier Startern einer ausfällt war’s das.“, erklärt Martin Voigt, sportlicher Leiter des Teams.

Aus fünf Startern werden die Besten vier Zeiten genommen – kommen jedoch nur drei Mann ins Ziel, bedeutet das den letzten Platz in der Tageswertung. Trotzdem landet die Jungs auf einem passablen 6. Rang und führen somit das Feld der potenziellen Aufsteigermannschaften an.

Raik Recksiedler hatte dabei einen super Wettkampftag erwischt, er landete nach einigen Stürzen in der ersten Radgruppe und ließ sich beim abschließenden Lauf von seiner ersten Top-Ten-Platzierung nicht mehr verdrängen. Auch Martin Eichler (Halle), Christian Rudolf (Leipzig) und Sven Teuscher (Halle) legten einen guten Wettkampf hin und rundeten die Mannschaftsleistung ab.

In der Umgebung von Leipzig zeigte Olaf Ueberschär erneut seine Siegambitionen und sicherte den nächsten Saison-Sieg für das junge Team. Olaf Ueberschär ging beim Geiseltaltriathlon (Braunsbedra) über die verlängerte Sprint-Distanz (750 m Schwimmen – 30 km Fahrradfahren – 6 km Laufen) an den Start und konnte sich gegen die Konkurrenz beim Jedermann-Renne durchsetzen. Thomas Tittel, der sich gerade wieder im Training befindet, trat indes auf der gleichen Strecke gegen die Lizenz-Riege an und wurde hinter dem Magdeburger Christian Gramm Zweiter. Der frischgebackene Ironman und Ex-Bodybuilder Mario Britz hingegen wollte sich mit einer Sprintdistanz nicht zufrieden geben und meldete sich für den Mühlentriathlon in Pirna über die olympische Distanz an (1,5 km – 40m – 10 km) und zeigte bereits zwei Wochen nach dem überstandenen Ironman in Frankfurt, dass seine Form durchaus noch steigerungsfähig ist. „Ich fühle mich ausgesprochen gut und denke, dass ich mich super regenerieren konnte aber über einen Sieg hätte ich mich noch mehr gefreut.“, so Britz nach seinem zweiten Gesamtplatz am Sonntag.

„Ich bin sehr stolz auf unser Team, die Stimmung ist prima und wenn nun noch die Leistungen und Erfolge passen, was soll man sich mehr wünschen?“, so Jörg Weise abschließend.