Städtevergleich: Die Dresdner sind mit ihrem ÖPNV besonders zufrieden

Der Umfrage zufolge sind 92 Prozent der Dresdner besonders zufrieden mit ihrem Öffentlichen Personennahverkehr. Deutschlandweit belegt Dresden damit Platz eins vor Freiburg und Rostock.+++

Zwei neue Ausgaben von „Dresdner Zahlen aktuell“ stellen weitere Ergebnisse eines 2012 durchgeführten Städtevergleichs unter 27 deutschen Großstädten vor. In der Ausgabe 07-09/2013 ging es um die Themen Ordnung und Sicherheit. Die neuen Ausgaben 11 und 12/2013 widmen sich der öffentlichen Infrastruktur und den Themen Arbeit, Wohlstand/Armut und Wohnen.
Der Umfrage zufolge sind 92 Prozent der Dresdner besonders zufrieden mit ihrem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Deutschlandweit belegt Dresden damit Platz eins vor Freiburg und Rostock. Sehr zufrieden sind die Dresdner auch mit den kulturellen Einrichtungen, dem Grünflächenangebot und der Gesundheitsversorgung.

Hinsichtlich der Bewertung der Arbeitsmarktsituation schließt Dresden an bekannte westdeutsche Wirtschaftsmetropolen an: 45 Prozent der Dresdner stimmen der Aussage zu, dass es einfach ist, in Dresden eine Arbeit zu finden. Die Zustimmung ist somit sogar höher als in Hamburg oder Freiburg, obwohl hier die Arbeitslosenquoten geringer sind als in Dresden. Immerhin 93 Prozent der Berufstätigen und 84 Prozent aller Befragten in Dresden sind mit ihrer beruflichen Situation zufrieden. Gut die Hälfte der Dresdner meint, dass Armut in Dresden kein Problem sei. Im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten ist dies ein erfreulich hoher Wert. Zu diesem Bild passt die große Zuversicht der Dresdner: Etwa drei Viertel stimmen der Aussage zu, dass das Leben in Dresden in den nächsten fünf Jahren angenehmer sein wird (Platz zwei).
Mehr und ausführlichere Informationen gibt es in den beiden neuen Ausgaben 11 und 12/2013 von „Dresdner Zahlen aktuell“, die kostenlos in der Kommunalen Statistikstelle erhältlich sind (Ferdinandplatz 1, Telefon 4 88 11 00, Telefax 4 88 69 13, E-Mail statistik@dresden.de) und in den Infostellen der Rathäuser, Ortsämter und Ortschaften sowie in den Bürgerbüros ausliegt.

Bereits 1998 wurde von EUROSTAT und der EU-Kommission das Projekt „Urban Audit“ zum europaweiten Vergleich städtischer Lebensqualität ins Leben gerufen. Ein wesentlicher Bestandteil von „Urban Audit“ sind seit 2004 regelmäßige Bürgerbefragungen in ausgewählten europäischen Städten. Da bisher nur maximal sieben deutsche Städte in der europäischen Befragungsrunde enthalten waren und auch innerdeutsche Vergleiche auf immer größeres Interesse stießen, haben der Verband Deutscher Städtestatistiker (VDSt) und die Städtegemeinschaft „Urban Audit“ ein renommiertes Meinungsforschungsinstitut beauftragt, eine parallele, weitgehend gleichlautende sowie methodisch vergleichbare Befragung in weiteren Städten durchzuführen. Für das Befragungsjahr 2012 sind somit Vergleiche von insgesamt 27 deutschen Großstädten möglich. Von den Großstädten mit mehr als   500 000 Einwohnern fehlen nur Köln und Hannover. Dresden beteiligte sich bereits im Jahr 2006. Es wurden jeweils 500 Personen telefonisch interviewt. In mehreren Themenbereichen ordnet sich Dresden im oberen Drittel der Großstädte in Deutschland ein.

Vertiefende Informationen und Karten zu den Befragungsergebnissen sind auf folgender Internetseite abrufbar: http://apps.mannheim.de/statistikatlas/ua/perceptionsurvey/index.html

Quelle: Landeshauptstadt Dresden