Standesamt Dresden: Sophie oder Paul? Welcher Name ist der Favorit?

Das Standesamtes Dresden zieht Bilanz. Vornamen wie Sophie, Marie, Paul und Alexander sind seit 12 Jahren die Spitzenreiter in der Namensgebung. +++

Es wurden 7 221 Kinder beurkundet. Das bedeutet gegenüber 2009 ein Plus von 317 Geburten. Bei 454  Geburten war ausländisches Recht zu beachten, aus 72 verschiedenen Staaten. Die Geburtenstatistik mit ausländischen Eltern wird mit je 30 Kindern von der Russischen Förderation und Vietnam angeführt. Es folgen die Türkei mit 27, die Ukraine mit 20 und China, Polen und Tschechien mit je 19 Geburten. Selten waren Kanada, Nepal, Neuseeland und Peru mit je einem Kind, um nur einige zu nennen. Es kamen 143 Zwillinge und 4 Drillinge auf die Welt. Geburtenstärkster Monat war der Juli mit 726 Kindern. Mit 423 wurden die wenigsten Kinder im Februar geboren.   

Eheschließungen 2010
Es wurden 1969 (1949) Eheschließungen durchgeführt, davon 673  am Samstag. 44  Paare heirateten im Schloß Albrechtsberg, 72  im Landhaus und 30 auf den Dampfschiffen. 553 davon heirateten noch kirchlich. Spizenmonat war mit 262 Glücklichen der Juli (Spitzenreiter-Monat). Weniger belient war der Januar mit 45 Eheschließungen – Schlusslicht, wie jedes Jahr. Es heirateten Bürger aus 50  verschiedenen Staaten. 152  Ehen waren mit ausländischen Staatsbürgern zu schließen: 16 aus Russland, zehn aus der Ukraine, je neun aus Österreich und Polen und sieben aus der Tschechischen Republik. 

Lebenspartnerschaften 2010
In Dresden entschlossen sich 28  Paare für eine Lebenspartnerschaft, davon zehn Frauen – und 18 Männerpaare.   

Weitere standesamtliche Zahlen 2010
In Dresden wurden letztes Jahr 5 522 Sterbefälle beurkundet. 952 Personen sind aus der Kirche ausgetreten. Scheidungen von Ehen, nach dem 3. Oktober 1990 geschlossen, wurden 478 registriert. Länder, in denen gern geheiratet wird, sind die USA, Dänemark, Italien und Mauritius. Das Standesamt erhält von diesen Eheschließungen Kenntnis, wenn eine Nachbeurkundung beantragt wird. Für 15 in den USA, 12 in Dänemark, zehn in Italien und fünf in  Mauritius geschlossene Ehen wurden Nachbeurkundungen beantragt. Mit weniger Eheschließungen waren auch Großbritannien, Frankreich und China dabei. Die Nachbeurkundung einer im Ausland geschlossenen Ehe ist aber keine Pflicht.

Die Standesbeamtinnen und Standesbeamten der Landeshauptstadt Dresden beurkunden Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle, die sich auf dem Territorium der Stadt ereignet haben. Aus diesen Zahlen ist kein Rückschluss auf die mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldete Bevölkerung möglich.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden 

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