Stanislaw Tillich äußert sich zum aktuellen Rechtsterrorismus

Bei der heutigen Kabinettspressekonferenz spricht Tillich Mitgefühl bezüglich der Mordtaten aus und betont die Dringlichkeit der Behandlung dieses Themas. +++

Zu Beginn seiner Erklärung verurteilt der Ministerpräsident im Namen der Sächsischen Regierung die Morde in den verschiedenen Bundesländern. Er bedauert es zu tiefst, dass es Rechtsextremen möglich war, solange unentdeckt solch grausame Taten zu begehen. Die Frage, warum und wie das Möglich ist, sei nicht nur eine Frage der Bürger und Bürgerinnen sondern auch der Staatsregierung. Tillich spricht deutlich sein Mitgefühl und Beileid für die Opfer und deren Angehörige aus und verleiht diesem durch die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung am kommenden Freitag, nochmals Ausdruck.

Die Unwissenheit gegenüber diesen Grausamkeiten sei eine Scham für Sachsen und Deutschland. Als nächste Schritte nimmt Sachsens Ministerpräsident vor allem Bezug auf die Ermittlung der Mittäter und deren Bestrafung. Es sei von äußerster Wichtigkeit, die Taten genaustens aufzuklären.

Das Problem sei jedoch in erster Linie an den Wurzeln zu packen und von seinem Ursprung her zu bekämpfen. Diese Aufgabe habe vor allem die Polizei und die Strafverfolgungsbehörden, aber genauso die Gesellschaft. Wo rechtsextreme Aktivitäten sich auch nur ansatzweise andeuten, darf nicht weggesehen, sondern gehandelt werden.

„Sachsen und die Bundesrepublik Deutschland müssen ein weltoffenes, tolerantes Land sein und bleiben. Bei uns soll sich jeder, der hier zu Hause oder zu Gast ist, wohl und sicher fühlen.“ so Tillich abschließend.

Quelle: Sächsische Staatskanzlei

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