Stanislaw Tillich eröffnet “Nobelgarage“ in Freital

Das Freitaler Technologie- und Gründerzentrum wurde am Montag feierlich eröffnet. +++

Es ist vollbracht. Nach zwei Jahren Bauzeit überreichte Freitals Bürgermeister Klaus Mättig den Hausschlüssel des nagelneuen Technologiezentrums an dessen Geschäftsführer Jörg-Peter Schauz.

Auf insgesamt 10 000 qm Fläche bietet das moderne Gebäude nun optimale Startbedingungen für junge Unternehmen aus der Region, aus Forschung, Produktion, Dienstleistung und Handwerk.

Zum Neubau gehören ein Hallen- und ein Geschoßbau, der über über mehrere Brücken mit dem zweigeschossigen Parkdeck verbunden ist.

Eine Geothermie-Anlage mit 40 Sondenbohrungen unter dem Gebäude sorgt künftig für den Großteil der Wasser- und Wärmeversorgung.

Bereits zum zweiten Mal seit Baubeginn besuchte Ministerpräsident Stanislaw Tillich das Freitaler Technologiezentrum – in seiner Rede erinnerte er an den Mythos vom Tüftler in der Garage – ohne den es heute keinen PC und kein Smartphone gäbe – aber auch an die Bedeutung einer guten öffentlichen und privaten Zusammenarbeit für den letztendlichen Erfolg des Produkts:

Mehr als 20 Millionen Euro habe der Freistaat in die Hand genommen, um das „Projekt Nobelgarage“ zum Laufen zu bringen:

10 Unternehmen, meist aus dem Bereich der Informationstechnologien – aber auch aus der Kreativwirtschaft – haben sich bereits im neuen Technologiezentrum eingemietet. Weitere 10 Mieter wolle man in den nächsten zwei Jahren finden, damit läge man dann bei einer Auslastung von etwa 30 Prozent und somit voll im Plan.

Bis 2014 wird in unmittelbarer Nähe des „F1“ genannten Neubaus ein Gewerbepark mit dem Namen „F2“ entstehen, um auch dem künftigen Bedarf der Unternehmen nach Erweiterung gerecht zu werden.