Stark gesunkene Preise

Stark gesunkene Preise bei den „Mieten für Ferienwohnungen“ (-33,3 Prozent) sowie bei „Pauschalreisen“ (-18,7 Prozent) führten insgesamt im Januar zu einem 0,5-prozentigen Rückgang beim sächsischen Verbraucherpreisindex.

Ohne diese zum Jahresbeginn typischen Entwicklungen erhöhte sich das Preisniveau gegenüber Dezember um 0,3 Prozent. Die jährlichen Anpassungen im Bereich der Tarife und Gebühren spiegelten sich vor allem bei „Haushaltsenergie“ (2,5 Prozent) und den „Wohnungsnebenkosten“ (0,7 Prozent) wider.

Beispielsweise erhöhten sich „Heizöl“ (8,3 Prozent), „Strom“ (4,0 Prozent) sowie die „Müllabfuhr“ (0,7 Prozent), während die Preise für „Gas“ (-1,1 Prozent) und „feste Brennstoffe“ (-1,2 Prozent) sanken. Auf dem Nahrungsmittelmarkt (0,7 Prozent) verteuerte sich vorwiegend „Gemüse“ (7,3 Prozent). Demgegenüber standen günstige Angebote bei „Fisch und Fischwaren“ (-0,8 Prozent) sowie „Obst“ (-0,5 Prozent). Tendenziell weiter sinkend gestalteten sich die Preise bei „Butter“ (-2,9 Prozent), „Quark“ (-1,9 Prozent), „Schnittkäse“ (-1,5 Prozent) und „H-Milch“ (-1,4 Prozent).

Im Bereich „Bekleidung und Schuhe“ (-2,9 Prozent) versuchte der Einzelhandel, die umsatzflaue Zeit nach dem Weihnachtsgeschäft mit Sonderpreisen zu überbrücken. Ähnliches galt für Anbieter von „Möbeln“ (-0,2 Prozent) sowie „Haushaltsgroßgeräten“ (-0,7 Prozent). Die Jahresteuerungsrate sank den sechsten Monat in Folge auf nunmehr 1,2 Prozent. Ausschlaggebend dafür war die Preispolitik u. a. bei „Kraftstoffen“ (-14,5 Prozent), „Heizöl“ (-16,0 Prozent) sowie den „Molkereiprodukten“ (-5,9 Prozent).  

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