Starke Einkommensschwankungen bei Sachsens Landwirten

Die Einkommen von Sachsens Landwirten haben sich im zurückliegenden Wirtschaftsjahr (Mitte 2007/2008) deutlich verbessert.

Das verfügbare Einkommen stieg in diesem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr um knapp 8.600 Euro auf rund 33.600 Euro pro Arbeitskraft. Das entspricht einer Steigerung von 34 Prozent. Die sächsische Landwirtschaft hatte damit ihr wirtschaftlich erfolgreichstes Jahr seit 1990.

Eine Steigerung konnten ebenfalls Sachsens Gartenbaubetriebe erreichen. Die Einkommen der Branche stiegen um 1.400 auf 16.100 Euro pro Arbeitskraft. Trotz dieser Steigerung um rund zehn Prozent liegen sie jedoch bei weniger als der Hälfte des Durchschnitts für Landwirtschaftsbetriebe.

Ursachen für die positive Einkommensentwicklung waren stark gestiegene Preise für Getreide und Ölfrüchte, aber auch für Milch, mit ihrem Höhepunkt Ende 2007.

Die positive Entwicklung betraf allerdings nicht alle Betriebsformen. So mussten Schweinefleischerzeuger im Schnitt Einkommenseinbußen von 56 Prozent hinnehmen. Das verfügbare Einkommen sank hier um 26.500 Euro auf insgesamt 20.200 Euro pro Arbeitskraft. Ursachen waren steigende Futtermittel- und Energiepreise sowie ein Preistief beim Schweinefleisch.

Auch die stark ansteigenden Energiekosten hatten insgesamt eine Verteuerung der landwirtschaftlichen Produktion zur Folge.

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