Starke Einschränkungen durch Streik im ÖPNV

Sachsen - Am kommenden Dienstag wie üblich mit Bus und Bahn zur Arbeit? Wenn Sie das vor haben, benötigen sie vielleicht einen Plan B. Denn die Gewerkschaft ver.di hat für den 29. September zum Warnstreik aufgerufen. Es geht darum, einen bundesweiten Tarifvertrag für rund 87.000 Beschäftigte im ÖPNV durchzusetzen. Auch in Sachsen wird es dabei zu Arbeitskampfmaßnahmen kommen. Doch was halten die Sachsen von dem Warnstreik?

In Leipzig wurden bereits die Beschäftigten der Leipziger Verkehrsbetriebe, der Leipziger Stadtverkehrsbetriebe (LSVB) GmbH und der LeoBus GmbH zu Warnstreiks aufgerufen. Deshalb kann es am frühen Dienstagmorgen bis zum Mittag zu erheblichen Einschränkungen im Linienangebot kommen, teilten die Verkehrsbetriebe am Freitag mit. Und auch in Dresden müssen sich Fahrgäste auf längere Wartezeiten im ÖPNV einstellen. Falk Lösch, Pressesprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe teilte auf SACHSEN FERNSEHEN-Anfrage mit: „Es ist tatsächlich so, dass wir am Dienstag von den bundes- und sachsenweiten Streiks von ver.di im ÖPNV betroffen sein werden.“ In jedem Fall sind die Verkehrsbetriebe im Freistaat bemüht, den Linienbetrieb so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.