Starke Frauen während der Reformation

Die Dresdner Hochschule für Bildende Künste restauriert im Moment das Gemälde „Judith mit dem Haupte des Holofernes“. Ab Mai wird das Bild bei der Ausstellung „Eine STARKE FRAUENgeschichte- 500 Jahre Reformation“ auf Schloss Rochlitz zu sehen sein.+++

Judith mit dem Haupte des Holofernes. Ein Motiv, das während der Reformationszeit besonders bei Frauen beliebt war. Eines dieser Judith-Gemälde wird momentan in der Hochschule für Bildende Künste in Dresden restauriert. Es soll das Highlight der Ausstellung „Eine STARKE FRAUENgeschichte- 500 Jahre Reformation“ werden, die im Mai anlässlich der Lutherdekade auf Schloss Rochwitz startet. Ziel der Ausstellung ist es, die Geschichte von unbekannten Heldinnen während der Reformationszeit zu erzählen.

Interview mit: Uli Kretzschmar, Pressesprecher Schlösserland Sachsen

Schloss Rochlitz wird nicht nur die 300 Exponate der Ausstellung beherbergen, sondern erzählt auch selbst die Geschichte einer starken Frau: Hausherrin Elisabeth von Rochlitz hat dort gegen den Willen des Großherzogs die Reformation durchgesetzt.