Starkregen ließ alte Weinbergmauern einstürzen

Viele sächsische Winzer müssen sich derzeit mit  eingestürzten Weinbergmauern plagen, so wie auch Karl Friedrich Aust aus Radebeul. Die EU fördert die Sanierung, allerdings nicht überall. +++

Das Hochwasser zieht sich zurück, die Schäden bleiben – nicht nur im Tal. Viele sächsische Winzer haben Mauereinstürze in den Steillagen zu beklagen – rund 25 Quadratmeter Trockenmauer sind allein auf den Flächen des Radebeuler Winzers Karl Friedrich Aust.

Die Trockenmauern sind teuer, rund 500 Euro pro Quadratmeter kostet die Sanierung, auf insgesamt rund 15000 Euro beziffert Aust seinen Schaden.Fördermittel gibt es jedoch nur für den ländlichen Raum, also zum Beispiel in Meißen. Auch hier hat es wie im Weingut Marieberg Mauereinstürze gegeben.

80% der Sanierungskosten übernimmt im ländlichen Raum die EU, Fördergeld was auch Karl-Friedrich Aust dringend gebrauchen könnte – denn weiter Mauern drohen einzustürzen.

Ob und wann die städtischen Winzer damit rechnen können ist ungewiss, Hoffnung machen die Aussagen des weinpolitischen Sprechers der CDU-Fraktion im sächsischen Landtag.

Doch bis es so weit ist, müssen Winzer wie Karl Friedrich Aust ohne Hilfe sanieren, nicht zuletzt aus reiner Heimatliebe.

Die Reportage mit Karl Friedrich Aust sehen Sie im Video.

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