Start des Mentoring-Netzwerkes Sachsen MENTOSA in Dresden

In einer feierlichen Auftaktveranstaltung in den Deutschen Werkstätten Hellerau in Dresden startete am Freitag ein sachsenweites Mentoringprojekt mit dem Titel MENTOSA, das die individuelle Begleitung akademischer Nachwuchskräfte in den Tätigkeitsfeldern der sächsischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung durch ehrenamtlich tätige Mentorinnen und Mentoren zum Ziel hat.

„Ein Ziel von MENTOSA ist es, das künftig mehr Männer und Frauen Führungspositionen auch in Bereichen erlangen, die eher untypisch als geschlechtsuntypisch gelten. Dies ist ein wichtiger Baustein, um den enormen Bedarf an gut ausgebildeten akademischen Fachkräften im Freistaat Sachsen besser zu decken, die Exzellenz der Ausbildung an den Hochschulen im Lande zu stärken und die Zusammenarbeit der universitären Einrichtungen mit sächsischen Unternehmen und der im Lande befindlichen Forschungslabors zu intensivieren“ betonte Hansjörg König, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, in seinem Grußwort anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltung in der sächsischen Landeshauptstadt .

An dem hochschulübergreifenden Projekt sind die Universität Leipzig und Medizinische Fakultät Leipzig, die Technische Universität Chemnitz, die Westsächsische Hochschule Zwickau, die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig sowie die Hochschule Mittweida beteiligt, die auch die Leitung und Koordination des Netzwerkes übernommen hat.

Im Projekt MENTOSA werden ausgewählte überdurchschnittlich engagierte Studierende und Promovierende (Mentees) unterschiedlicher Fachdisziplinen der beteiligten Hochschulen jeweils ein Jahr lang durch eine berufserfahrene Person (Mentorinnen) in direkter und vertrauensvoller Beziehung gefördert und beraten. So lernen die Studierenden und Promovierenden individuelle Karrierestrategien kennen und erfahren praxisorientierte Unterstützung bei der eigenen Berufsorientierung.
Darüber hinaus bieten mehrere zentrale bzw. fachspezifische Workshops den Mentees die Möglichkeit, sich über beruflich relevante Themen zu informieren sowie wichtige Schlüsselkompetenzen zu erwerben und auszubauen.

Das Vorhaben wird über das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen in Höhe von knapp zwei Millionen Euro für die nächsten drei Jahre (Ende 2013) aus der Richtlinie ESF Hochschule und Forschung finanziert.