Start des neuen Schuljahres mit großen Herausforderungen

Sachsen hat zunehmend Probleme Lehrer einzustellen. „Der Lehrerarbeitsmarkt ist weitgehend leergefegt“, so Brunhild Kurth (CDU) +++

Auch wenn die Sommerferien mit regnerischem Wetter zu Ende gehen, herrscht bei diesen Kindern aus der Landeshauptstadt Dresden gute Laune. In ihrer letzten Ferienwoche nehmen sie am Kurs „Starke Kinder“ teil und lernen einfache Selbstverteidigungstechniken. Schade, dass der Urlaub schon zu Ende geht.

Ab Montag beginnt für sie und 450.000 andere sächsische Schüler wieder der Ernst des Lebens. Die Schülerzahl ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als 6.000 gestiegen. Das Kultusministerium stellt das vor große Herausforderungen. Noch nie wurden so viele Lehrer unbefristet eingestellt.

Interview im Video mit Brunhild Kurth (CDU), Kultusministerin Sachsen

Sachsen hat zunehmend Probleme Lehrer einzustellen. „Der Lehrerarbeitsmarkt sei weitgehend leergefegt“, so die Kultusministerin. Zudem klaffen die Vorstellungen der Bewerber und die Angebote stark auseinander. So sind bei Bewerbern vor allem die Gymnasien sowie die Großstädte Dresden und Leipzig gefragt.

Interview im Video mit Brunhild Kurth (CDU), Kultusministerin Sachsen

Solche DaZ-Klassen, also Deutsch als Zweitsprache, wie sie die Ministerin im März besuchte, werden immer häufiger.

Denn auch immer mehr Flüchtlingskinder werden an Sachsens Schulen ankommen. Ihre Zahl in den Vorbereitungsklassen ist um mehr als 70 Prozent angestiegen. Kurth rechnet mit deutlich über 5.000 im neuen Schuljahr. Speziell für solche Klassen werden Lehrkräfte auch befristet eingestellt.

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