Startschuss für den Bau der Körperbehindertenschule

Mehrere Jahre wurde darum gekämpft – jetzt wird sie endlich gebaut: die neue Chemnitzer Körperbehindertenschule.

Beim größten und teuersten Schulbauprojekt im Freistaat hat heute Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth den ersten Spatenstich gesetzt.

Gute Laune und strahlende Gesichter am Freitagvormittag in Chemnitz. Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth und der Chemnitzer Stadtkämmerer Berthold Brehm gaben symbolisch den Startschuss für das größte Schulbauprojekt dieses Jahres im Freistaat.

Auf dem Areal einer ehemaligen Kaserne der Sowjetarmee an der Heinrich-Schütz-Straße entsteht ein neues Sonderpädagogisches Förderzentrum.

In der neuen Chemnitzer Körperbehindertenschule werden künftig 240 Schülerinnen und Schüler mit körperlichen und geistigen Behinderungen unterrichtet.

Interview: Brunhild Kurth – Sächsische Kultusministerin

Auf dem neuen Komplex werden neben einem Schulgebäude auch eine Sporthalle, ein Wohnheim, eine Ganztagsbetreuung sowie Therapieräume entstehen. Das Warten hat nun auch für Schulleiterin Annett Goerlitz ein Ende, nachdem viele Jahre um einen neuen Standort für die Körperbehindertenschule gerungen wurde.

Interview: Annett Goerlitz – Schulleiterin Chemnitzer Körperbehindertenschule

Die Kultusministerin bekräftigte am Freitag noch einmal, dass sie an dem Konzept der Förderschulen festhalten will.

Diese sollen dann, nach gezielter Förderung der behinderten Schülerinnen und Schüler, diesen den Weg in allgemeinbildende Schulen ebnen.

Interview: Brunhild Kurth – Sächsische Kultusministerin

Im September 2014 soll in der neuen Körperbehindertenschule der Unterricht beginnen. Bis dahin investiert der Freistaat gemeinsam mit der Stadt Chemnitz rund 33 Millionen Euro.