Startschuss für die nächste Etappe auf der Radrennbahn

Leipzig - Die Sanierung der Leipziger Radrennbahn geht in die nächste Runde. Durch die gesicherte Finanzierung kann jetzt die defekte Ringleitung am Hauptgebäude saniert werden.

Nicht nur die Stadt, sondern auch der Freistaat haben ihren Teil zur Finanzierung beigetragen. Insgesamt kostet die Maßnahme über 800.000 Euro. Der Freistaat Sachsen bringt mit 382.500 Euro Landesmittel ein, die Stadt Leipzig steuert 433.000 Euro bei.

Die Ringleitung wird in dem Abschnitt zwischen Tribüne, Rennpiste und Hauptgebäude saniert. Dies ist bislang eine kritische Stelle, da dort am meisten Wasser eindringt. Bisher steht die Radrennbahn bei starken Niederschlägen teilweise unter Wasser. Das Regenwasser gefährdet zusätzlich die Fundamente. Ein Handeln ist nun dringend erforderlich, der Baugrund muss wasserfrei und trocken gehalten werden, bevor es zu einem Absacken kommen kann.

In diesem Jahr wird die Sanierungsmaßnahme ausgeschrieben. Geplant ist die Instandsetzung bis Ende 2020 abzuschließen. Während der Bauarbeiten soll der Bahnbetrieb weiter laufen. Einschränkungen soll es für die Sportler nur punktuell geben.

© Leipzig Fernsehen

Doch diese Arbeiten sind nur EIN wichtiger Baustein für die Erhaltung der Anlage. Dringend nötig ist die Sanierung des Bahnbelages und des Hauptgebäudes. Es gibt noch viel zu tun an der Leipziger Radrennbahn. Bereits in den Jahren 2010 und 2011 wurde das Dach der Rennpiste für 1,4 Millionen Euro saniert und mit einer Fotovoltaik-Anlage versehen. Die Erträge daraus sind für die bauliche Unterhaltung gedacht.
Die noch notwendigen Erneuerungen mit Fokus auf den Bahnbelag und das Hauptgebäude sind im Sportprogramm 2024 verankert. Stück für Stück nähert sich die Radrennbahn ihrem alten Glanz.