Startschuss gefallen – Stadtarchiv zieht um!

Leipzig -  Seit Mittwochnachmittag hat der Umzug des Stadtarchivs offiziell begonnen. Neuer Standort wird der ehemalige Sowjetische Pavillion auf dem alten Messegelände. Grund für den Umzug ist der Platzmangel in der Torgauer Straße. Der Umzug soll sechs Monate andauern.

Seit Mittwochnachmittag hat der Umzug des Stadtarchivs offiziell begonnen. Neuer Standort ist von nun an: der ehemalige Sowjetische Pavillon auf dem alten Messegelände. Zuvor war der alte Standort in der Togauer Straße 74. Grund für den Umzug ist der mittlerweile herrschende Platzmangel. Die Kapazität an der Torgauer Straße ist ausgeschöpft. Doch nicht nur mehr Platz zeichnet den neuen Standort auf der alten Messe aus.

In den kommenden sechs Monaten müssen mehr als 4.000 Urkunden, 90.000 Karten und Pläne und rund 12.000 laufende Meter Akten zum neuen Aufbewahrungsort gebracht werden. Der Umzug verläuft in mehreren Phasen.

Seit dem Jahr 1994 hat sich das Stadtarchiv an der Torgauerstraße befunden. Seit 2016 entsteht auf der Alten Messe einer der modernsten kommunalen Archive Deutschlands. Die neue Heimat diente vorher als Ausstellungshalle der Sowjetunion.

Der Sowjektische Pavillon bietet auf rund 8.000 Quadratmetern künftig Platz für unter anderem rund 20 Regalkilometer und 186.000 Archivkartons. Auch für die technische Versorgung ist das Gebäude ausgestattet. Somit kann auch eine elektronische Datenverarbeitung ermöglicht werden. In sechs Monaten öffnet das Stadtarchiv wieder für die Leipziger.