Statement von OB Helma Orosz und Wirtschaftsbürgrmeister Dirk Hilbert zu Qimonda

Zu der Nachricht, dass der Speicherchip-Hersteller Qimonda heute Insolvenzantrag gestellt habe, nehmen Oberbürgermeisterin Helma Orosz und Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert Stellung.

„Mit großem Bedauern habe ich die Nachricht vom Insolvenzantrag zur Kenntnis genommen. Wir werden uns als Stadt gemeinsam mit allen Partnern von Land, Bund und den Unternehmen aus dem Netzwerk Silicon Saxony dafür engagieren, einen Investor zu finden  und eine Nachfolgelösung zu gestalten. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, dass die Chipacademy trotz der Insolvenzsituation mit ihrer herausragenden Ausbildung weiter bestehen kann. Dazu gab es heute erste Gespräche auf der Messe Karrierestart mit verschiedenen Partnern, unter anderem den Gewerkschaften,“ erklärt Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz. In einem Telefonat mit der Unternehmensleitung versicherte die Oberbürgermeisterin, dass die Stadt sich in die Gestaltung eines Neuanfangs mit großem Engagement einbringen werde.

Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert: „Für den Halbleiterstandort Dresden ist die Insolvenz von Qimonda ein schwerer Schlag. Doch das Unternehmen bietet hervorragendes Forschungspotential und aktuellste Technologieentwicklungen für die Chip-Herstellung, was sich auch in der Beteiligung am Spitzencluster „Cool Silicon“ bestätigt. Dieses Potential müssen und werden wir am Standort halten – ebenso wie wir die Fachkräfte in der Region halten wollen.“

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