Stationen und Notaufnahmen auf Patienten mit Corona-Erkrankung vorbereitet

Dresden - Das Städtische Klinikum Dresden hat Notaufnahmen für Patienten eingerichtet, die begründete Corona-Verdachtsfälle sind und stationär versorgt werden müssen. Außerdem sind sechs Stationen vorbereitet und die Beatmungsplätze verdoppelt.

Ab sofort verfügen beide Notaufnahmen an den Standorten Neustadt/Trachau und Friedrichstadt über einen separaten Bereich für stationär aufzunehmende Patienten, die begründete Corona-Verdachtsfälle sind. Für die klinische Betreuung von ausschließlich Corona-Patienten sind zurzeit sechs Stationen freigezogen, weitere werden nach Bedarf folgen. „Außerdem haben wir unsere Beatmungsplätze auf 80 verdoppelt und stehen im intensiven Austausch mit allen anderen Dresdner Krankenhäusern um die Behandlung optimal zu koordinieren“, sagt Prof. Dr. Florian Stockhammer, Leiter des COVID-Koordinationsteams am städtischen Klinikum. 
„Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter“, ergänzt Pflegedirektorin Petra Vitzthum: „mit höchstem persönlichen Engagement und sehr professionell bereiten wir uns gemeinsam auf die kommende Corona-Krankheitswelle vor. Trotz großer Sorge um die eigene Familie geben Pflegende, Ärzte und die anderen Berufsgruppen dabei alles.“

Beide Notaufnahmen an den Standorten Neustadt/Trachau und Friedrichstadt verfügen über einen separaten Bereich für stationär aufzunehmende Patienten, die begründete Corona-Verdachtsfälle sind. Getrennt von der sonstigen Notfallversorgung können dort Patienten versorgt werden, die einer stationären Aufnahme bedürfen und die unter einem begründeten Verdacht stehen, mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19) infiziert zu sein. Als begründete Verdachtsfälle gelten Personen, die maximal 14 Tage vor Symptombeginn in den Risikogebieten weilten oder innerhalb dieser Zeit Kontakt mit einem bestätigten Fall hatten und akute Atemwegserkrankungen aufweisen.

Um telefonische Voranmeldung wird gebeten: 
Standort Neustadt/Trachau 0351 856-2380
Standort Friedrichstadt 0351 480-1815

Coronavirus-Verdachtsfälle, die keiner stationären Aufnahme bedürfen, wenden sich bitte weiterhin telefonisch an ihren niedergelassenen Arzt bzw. das Gesundheitsamt.

 

Quelle: Städtisches Klinikum Dresden