Statt Kuss eine Umarmung

Limbach-Oberfrohna. Bei Schautrauungen im Standesamt erfuhren Kinder Interessantes über den Ablauf einer Hochzeit.

Limbach-Oberfrohna (UW). Wie läuft eigentlich eine Hochzeit ab? Auf diese Frage gab es für Kinder im Limbach-Oberfrohnaer Standesamt bei Schautrauungen eine Antwort. Da erfuhren die Kinder, von der Standesbeamtin Christine Roßmann, dass seit 1998 keine Trauzeugen mehr Pflicht sind. Dennoch bringen viele Brautpaare auch heute noch Trauzeugen mit. Interesiert waren die Kinder, wie es sich mit dem Nachnamen verhält. „Da ist vieles möglich“, meinte Christine Roßmann. „Üblich ist noch immer, dass die Frau den Nachnamen des Mannes annimmt. Aber es geht auch umgekehrt und auch Doppelnamen sind möglich. Auch kann jeder seinen Nachnamen behalten.“

Will ein Paar heiraten, dann muss einer mindestens 18 Jahre alt sein und es muss die Zustimmung der Eltern vorliegen.

In der Traurede werden persönliche Dinge des Brautpaares angesprochen, beispielsweise wie man sich kennengelernt hat und der beidseitige Wunsch nach einer Familie. Danach wird ein Wunschtitel des Brautpaares gespielt. Anschließend erfolgt das Anstecken der Ringe und schließlich der offizielle Kuss.

Letzteres wurde bei der Schautrauung zugunsten einer festen Umarmung abgeändert. „Wir sagen nur wie es bei der Trauung sein könnte“, sagte Christine Roßmann.

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