Stauseebad Cossebaude – Verhandlungen zur Nachnutzung starten

Dresden - Auch in diesem Jahr wird das Stauseebad Cossebaude voraussichtlich viele Bade-Liebhaber anlocken. Der Badebetrieb für 2022 ist gesichert. Wie es grundsätzlich mit dem Pumpspeicherwerk weitergeht, soll in diesem Jahr besprochen werden. 

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Wie bereits am Donnerstag berichtet, wird der Pachtvertrag zwischen dem Eigentümer Vattenfall und der Dresdner Bäder GmbH verlängert. Der Badebetrieb für 2022 ist also gesichert. Es wird dabei keine Preissteigerung für Besucher des Stauseebades Cossebaude geben, wie die Landeshauptstadt Dresden gegenüber SACHSEN FERNSEHEN bestätigt. Aber wie sieht die Zukunft des Stauseebades aus? Seit 2020 ist die Stadt Dresden im Gespräch mit Vattenfall als Eigentümer und Betreiber des Pumpspeicherwerkes Niederwartha. 

Vattenfall hat die Stilllegung des Kraftwerks beantragt, womit der Wasserstand im unteren Stausee für den Betrieb nicht mehr nötig wäre. Das wiederum würde das Ende für den beliebten Badeort bedeuten. Daraufhin beantragte Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Verhandlungen zur Nachnutzung, woraufhin ein Konzept erarbeitet werden sollte. Nun teilte die Stadt Dresden mit, dass es im ersten Halbjahr dieses Jahres Abstimmungen zum Nachnutzungskonzept geben soll. Dabei hat die SachsenEnergie AG es im Auftrag der Technischen Werke Dresden GmbH für die Landeshauptstadt übernommen, die Verhandlungen mit Vattenfall zu einer möglichen Übertragung der Anlage zu führen.